Rezension

Belle. Der Fluch von Balmoral Castle / Conny Amreich

„…Wenn sie meinen Vater gehen lassen, dann will ich freiwillig hier im Schloss bleiben…als ihre Geisel.“

belle_der_fluch_von_balmoral_castleVerlag: dtv
Erscheinungsdatum: 20.11.2015
Seitenanzahl: 224
Altersempfehlung: ab 14

Inhalt

Schottland 1877
Die junge Belle lernt bei ihrem Vater, den Tierarzt. Nicht nur mit den Vorurteilen gegenüber einer Frau in diesem Beruf muss sie kämpfen. Ausgerechnet der einzige Mann, der ihr überhaupt nicht zuspricht versucht um ihre Hand zu werden.
Eines Tages wird ihr Vater auf den Hof der Queen selbst eingeladen, um ihr treues Pferd zu heilen. Diese Ehre ist groß und Belle möchte ihren Vater begleiten.
Dort angekommen, kann sie ihre Talente unter Beweis stellen und schafft es die Aufmerksamkeit der Königin zu erlangen.
Auf dem Rückweg jedoch geschieht ein Unfall und sie findet sich mit ihrem Vater in den Klauen einer ungeheuren Kreatur, gleich einer Bestie wieder. Der einzige Weg um das Leben ihres Vaters zu retten, besteht darin im Ausgleich ihr Leben zu bieten.
Nach und nach beginnt sie zu merken, dass der unheimliche Schlossherr auch seine weichen Momente hat, doch scheint er sie trotzdem nicht in seine Geheimnisse einweihen zu wollen, doch die Zeit rennt und die Gefahr naht…

Inhalt

Und wieder eine neue Märchenadaption, ich bin begeistert!
Wie zuvor habe ich es mal wieder mit „Die Schöne und das Biest“ versucht.
Wie auf dem Cover zu sehen, spielt in dieser Version auch ein Panther eine wichtige Rolle, und die Handlungen sind ein wenig umgewandelt. In dieser Geschichte geht es auch um die Vergangenheit vom Biest.
Der Schreibstil ist der Geschichte angepasst, doch lässt sich trotzdem flüssig lesen. Die Charaktere sind nicht allzu sehr ausgebaut, dafür ist das Buch aber auch einfach zu kurz.
Die Idee, die dahinter steht, gefällt mir eigentlich ganz gut. Doch hält sich alles recht düster und oberflächlich. So ist es wenn überhaupt ein kurzes Lesevergnügen, zwar definitiv keins, das ichbereut habe. Allerdings auch nicht unbedingt herausragend.
Die Handlungen von Belle sind nicht immer nachvollziehbar, denn das Biest erweist sich in dieser Version doch eher brutal als liebenswürdig, gerade am Anfang.

♥♥♥

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