Rezension | Skulduggery Pleasant – Untotenland von Derek Landy

Rezension | Skulduggery Pleasant – Untotenland von Derek Landy

Titel: Skulduggery Pleasant 13 – Untotenland | Originaltitel: Skulduggery Pleasant 13 – Season of War | Autor: Derek Landy | Übersetzer: Franca Fritz & Heinrich Koop | Verlag: Loewe | Erscheinungsdatum: 11.11.2020 | Seitenzahl: 656 | Altersempfehlung: ab 14

Einen toten Mann bringt man nicht um!

In der Dimension X ist die Zombieapokalypse ausgebrochen. Alle Ortschaften werden von menschenfressenden Horden belagert, nur eine einzige Stadt ist noch nicht befallen. Dorthin hat sich der tyrannische Herrscher Mevolent zurückgezogen. Plant er jetzt etwa eine Invasion der Erde?
Das Sanktuarium ist besorgt und schickt die Toten Männer los. Skulduggery Pleasant und Walküre Unruh sind natürlich dabei. Ausgerüstet mit den drei Göttermörderwaffen und dem Zepter der Urväter sollen sie Mevolent töten. Dazu müssen sie ihn aber erst einmal finden. Es beginnt eine monatelange, gefährliche Irrfahrt durch eine verwüstete Dimension. Und dann fehlt plötzlich Walküre …

Die Kultserie geht weiter. Denn eine Kleinigkeit wie das große Finale seiner Reihe um den zaubernden Skelett-Detektiv konnte Bestsellerautor Derek Landy nicht aufhalten, sich weitere Geschichten über Skulduggery Pleasant auszudenken. Untotenland ist der dreizehnte Band der schwarzhumorigen Urban-Fantasy-Horror-Reihe.

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Es gibt einfach diese Geschichten, die uns alles bedeuten und bei denen wir gar nicht erwarten können, wie es weitergeht…

Willkommen in der Zombie Apokalypse

Skulduggery Pleasant gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen, da führt kein Weg daran vorbei. Es war Liebe auf den ersten Blick und genau diese vertieft sich mit jedem weiteren Band.
Es gibt wohl kaum ein Abenteuer oder eine Gefahr, die Skulduggery und Walküre noch nicht zusammen durchgestanden hätten, wieso nun nicht eine Zombie Apokalypse?
Dieses Mal wieder in einer anderen Dimension, doch bevor die Gefahr sich ausbreitet und auch ihr eigenes Roarhaven in Gefahr steht, hält die beiden nichts so schnell auf.

Es ist wirklich interessant wie sich die Charaktere weiterentwickeln und gar nicht mehr vergleichbar zum Stand der ersten Bände. Vor allem Walküres Vergangenheit kommt immer weiter hoch, was ich absolut nachvollziehen kann und auch gut finde, dass es so thematisiert wird. Seit dem „Neustart“ spielt nun aber auch Omen eine große Rolle, wodurch es immer mal wieder einen kleinen Perspektivwechsel gibt, der durchaus unterhaltsam ist – mittlerweile habe ich den Jungen auch wirklich ins Herz geschlossen – dennoch hänge ich irgendwie immer mehr an der „Haupthandlung“.

Behält die Reihe ihre Stärke?

Es ist wirklich nicht leicht, eine Rezension zu einem 13. Band zu schreiben und ebenso schwer hier als Autor auch das Niveau halten zu können.
So Sehr ich die Reihe Auch liebe und bei jedem neuen Band einen Freudentanz aufführe, muss ich auch zeitgleich ganz klar eingestehen, dass sich vieles verändert hat und auch nicht alles positiv ist. Mittlerweile wiederholt sich einiges, vor allem in der Struktur, es ist zwar immer noch wahnsinnig gut, aber nicht mehr ganz so besonders und einzigartig.

Der Schreibstil von Derek Landy bleibt weiterhin eine Wucht – es gibt keine Geschichten, die mich so oft zum Lachen bringen und auch der Spannungspegel trifft meinen Geschmack. Dass es hier mittlerweile ein wenig härter zugeht, stört mich persönlich auch weniger. Ich kenne die Charaktere mittlerweile so viele Jahre, dass es immer wieder wie das Gefühl nach Hause zu kommen ist, doch eine Klitzekleinigkeit fehlt.
Von meinem persönlichen Wunsch, dass ein ganz bestimmtes Paar zusammenfindet mal ganz abgesehen.

Ich würde dennoch einfach jedem bedingungslos diese Reihe empfehlen und freue mich auf jeden weiteren Band der Geschichte – dennoch wünsche ich mir hier, dass Derek Landy gerade für den nahenden Abschluss noch einmal alles gibt. Dass nicht nur bekannte Bösewichte immer wiederkehren, dass es nicht immer der gleiche Ablauf ist und dass das Finale mindestens so groß wird wie das erste.

Ja, auch die Reihe um Skulduggery Pleasant schwächt langsam ein wenig ab und die Handlungen ähneln sich immer mehr – dennoch liebe ich die Bücher nach wie vor und sie sind jedes Jahr aufs Neue ein absolutes Highlight für mich. Somit hat die kleine Zombie Apokalypse auch hier wieder einen enorm großen Unterhaltungswert für mich gehabt, voller Humor, Spannung und auch ein paar Tränchen.

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AUCH REZENSIERT VON: Mandys Bücherecke | Phantastik News

2 comments found

  1. Hallo liebe Jill,

    ich bin gerade über deinen Blog gestolpert und werde mal ein wenig bleiben 🙂
    Ich muss gestehen, dass ich noch keinen Skulduggery Pleasant Band gelesen habe, dieser aber schon seit geraumer Zeit auf meinem SuB herumdümpelt. Ich habe so viel Gutes darüber gehört. Vielleicht lege ich doch mal los und nehme mir den ersten Band vor.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Rebecca

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