Rezension | Spider-Man und die Avengers: Weihnachtsgeschichten

Rezension | Spider-Man und die Avengers: Weihnachtsgeschichten

Titel: Spider-Man und die Avengers: Weihnachtsgeschichten |  Storys: Amazing Spider-Man 314, Spider-Man Tangled Web 21, Marvel Holiday Special 2005 (II)  |  Autor: Darwyn Cooke, David Michelinie, Jeff Prker |  Zeichner: Darwyn Cooke, Todd McFarlane, Reilley Brown, Jay Bone |  Verlag: Panini Comics  |  Erscheinungsdatum: 09.10.2018  |  Seitenzahl: 100

Besinnliche Action aus drei Marvel-Epochen: Spider-Man Peter Parker und Mary Jane werden am Heiligen Abend aus ihrer Wohnung geworfen, und natürlich macht der Netzschwinger auch an den Festtagen Jagd auf Kriminelle. Und während die Weihnachts-Party der Avengers von einem Robo-Santa aufgemischt wird, müssen es Spidey, die Inhumans und die Fantastic Four nicht nur mit dem Einkaufsstress aufnehmen …

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Ich liebe Spider-Man, die Avengers, das Marvel Universum und Weihnachten – wie hätte es eine bessere Kombination für diese Jahreszeit geben können als diesen Comic?

Eine kunterbunte Mischung

Wie sonst auch, finden sich hier verschiedene Storys wieder, in diesem Fall sogar auch zeitlich mit einem guten Abstand und von verschiedenen Künstlern. Das Ganze sorgt für jede Menge Abwechslung, da sich die drei Geschichten ganz unabhängig voneinander lesen, jedoch in meinen Augen auch sehr unterschiedliche Geschmäcker ansprechen. Zwischen einem modernen Touch und dem Gefühl von Nostalgie kann man die Weihnachtszeit rund um die Avengers, den Fantastic Four und vor allem Spider-Man verfolgen.
Explizit enthalten sind übrigens die Originalausgaben – US Hefte Amazing Spider-Man – Vol. 1 Nr. 314, Spider-Man: Tangled Web Nr. 21 und das Marvel Holiday Special 2005.

Es weihnachtet sehr

Wie der Titel und die Aufmachung natürlich schon verraten, kommt hier ordentlich Weihnachtsstimmung auf – demnach wird gehalten, was versprochen wurde. Ganz zu Beginn gibt es auch noch eine kleine Auflistung der einzelnen Superhelden, durch die hohe Anzahl hat jeder, abgesehen von Spider-Man einen doch eher kleinen bis kaum wahrnehmbaren Auftritt.

Die unterschiedlichen Stile sorgen natürlich für Abwechslung, ich persönlich bin bei Zeichnungen aber meist doch sehr eigen, wodurch mich nicht alles angesprochen hat. Auch sollte man inhaltlich hier jetzt keinen großen Wert auf eine groß ausgebaute Handlung haben, sondern eher den Weihnachtscharme als Fokus haben. So konnte mich dieses Heft jetzt zwar leider von der Story her nicht vom Hocker hauen, von der Aufmachung ist es dennoch ein kleines Schmuckstück und sicherlich ein Tipp für jeden Fan.

Inhaltlich sollte man nicht allzu viel von Spider-Man und die Avengers: Weihnachtsgeschichten erwarten – aber wie der Titel hier schon verrät, kommt dafür gute Weihnachtsstimmung in Geek-Manier auf. Die unterschiedlichen Storys bieten jede Menge Abwechslung zwischen den moderneren Storys und ein Nostalgie-Gefühl.

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4 comments found

  1. Salut, Jill.
    Ich vermute doch stark, dass es zwischenzeitlich soziologische Studien darüber gibt, wie sich Superhelden-Comix, ihre Macher & ihre Fans, im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Sicher anmerkenswert.
    So betrachtet illustriert der Sammelband diese Entwicklung durchaus, zwischen den Seiten. Das gemeinsame Thema nicht zu vergessen.
    Die klassischen Heldenfiguren mögen zwar nicht auf meiner Wellenlänge liegen, aber in der Filmecke bekommt man/frau zwangsläufig etwas vom Boom mit. Nolans ‚The Dark Knight‘, Del Torros ‚Hellboy‘, Raimis ‚Spider-Man 2‘ oder Vaughns ‚Kick-Ass‘ gefallen dann auch mir. So besehen, eine Empfehlung für den animierten „anderen“ ‚Spider-Man: Into The Spiderverse‘, der in vielem andere Töne als Marvel oder DC(EU) anschlägt.

    Formvollendete Tage!

    bonté

    1. Hallo Robert,

      Na klar sind die unterschiedlich Stile auch typisch für sie Zeit und die Entwicklung.
      Auf den neuen Spider-Man Film.rreue ich mich auch schon sehr – Miles Morales mag ich unglaublich gern.

      Liebe Grüße
      Jill

    1. Muss man dafür zum Glück auch wirklich nicht. Für Weihnachtsfans ist es natürlich ganz lustig, aber auch für kleine Grinchs ganz unterhaltsam, hihi.

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