Dies & Das

Social Media – gefangen im Zahlenwahn

Eigentlich kennen wir das alle.
Selbst ohne eine offizielle Seite. Man lädt ein Bild auf Instagram/ Facebbok hoch oder verfasst einen kurzen Post für Twitter. Und dann heißt es warten. Wievielen gefällt das? Werden sie auch kommentieren?
Doch ist der Stress es wirklich wert?

Wenn man dann auch noch einen Blog hat und über die jeweiligen Social Media Kanäle seine Beiträge teilen möchte, um somit die Reichweite zu erhöhen, nimmt das alles ganz andere Dimensionen an. Und machen wir uns nichts vor, es ist unerlässlich. Die Frage ist nur in welchem Ausmaß und bis wohin es sich für einen lohnt.
Mich selbst treibt das Thema manches Mal zur Weißglut.
Mit Twitter werde ich wohl immer meine Schwierigkeiten haben, bei YouTube kann ich momentan einfach nicht mehr reinstecken, weil der Zeitaufwand zu groß ist. Instagram ist mal eben schnell für zwischendurch (für mich!) und bei Facebook fühle ich mich zwar eigentlich am wohlsten, jedoch hänge ich dann einfach an meinem Handy, um ja jedes Feedback sofort mitzuerleben und schnellstmöglich reagieren zu können.

Macht das wirklich glücklich? Nein.
Ist das wirklich notwendig? Nein.
Dadurch habe ich mich mit meiner kleinen Bloggergang (Jule, Nicci, Jennie, Michi, Anna, Hanni) zusammengesetzt und ein kurzes Brainstorming gestartet. Und alle sind sich einig.
Natürlich erhöht man damit seine Reichweite, was ja auch nicht unwichtig ist. Aber die Frage ist halt einfach wie.
Man muss nicht alles bedienen. Punkt.
Versucht euch, testet euch aus und entscheidet dann, was euch am meisten zusagt.
So merke ich selbst, dass mir Facebook am ehesten liegt, ich mich also darauf konzentrieren werde.
Was das bedeutet? Qualität vor Quantität. Ich versuche mich nicht mehr zu zerreißen und mich einfach mehr auf eine Sache zu konzentrieren. Und auch dafür muss ich nicht die ganze Zeit am Handy kleben. Ich stecke Arbeit und Zeit in diesen Kanal und dann kann ich auch mal wieder abschalten. Man darf auch ruhig später antworten.

Sollte man es dann vielleicht lieber ganz sein lassen?
Auch das steht natürlich jedem selbst offen. Wenn man aber auch Spaß daran hat und sich über das Ergebnis seiner Arbeit (denn genau das ist es) freut, warum nicht? Nicci und ich haben uns mal unsere Statistik angeschaut, um zu sehen, was das Ganze wirklich an den Zahlen ändert.
So zeige ich euch mal einen kleinen Einblick in Niccis und meine Statistik.
<- Hier seht ihr Niccis Monatsübersicht mit all ihren Klicks und auch für welche Beiträge.
Was natürlich schon eine fantastische Zahl bietet. Aber da steckt ordentlich Arbeit und Herzblut drin. Denn nicht nur, dass fast jeden Tag Beiträge auf ihrem Blog erscheinen, diese werden auch auf ihren anderen Seiten beworben und das nicht nur mit der einfachen „teilen“-Funktion, sondern wirklich individuell abgestimmt, damit nicht überall der gleiche Content landet.
Auf dem nächsten Bild (rechts) sieht man die Referrer, also von welchen externen Seiten auf den Blog/ bestimmte Beiträge zugegriffen wurde. Knapp 650 Klicks allein durch Facebook.
Bei mir waren es beisplw. im Juni von insgesamt 1.945 Klicks 276 Zugriffe von Facebook und 103 von Instagram.

Was will ich damit eigentlich sagen?
Natürlich ist es jedem selbst überlassen und jeder sollte einen Weg damit finde, der ihn glücklich macht.
Ich selbst ziehe als Fazit daraus, dass ich mir nicht mehr die Haare raufen möchte und einfach entspannter an das ganze gehen will. Nicht mehr am Handy kleben und eher bewusster an den Social Media Kanälen arbeiten. Die Tipps, die ich von den anderen bekommen habe. Die Welt geht nicht unter, wenn man mal vier Tage nichts bei Instagram postet. Es müssen nicht täglich 20 Posts werden, vielleicht schaut man sich einfach mal bedachte an, welche Post welche Reaktionen hervorrufen und findet einen entspannten Mittelweg, mit dem alle leben können.
Denn die wenigsten bloggen hauptberuflich. Ich z.B. gehe 40 Stunden die Woche arbeiten und muss auch ab und zu am Wochenende ran. Da mein Freund neben seinem Vollzeitjob noch zur Abendschule geht, liegen Haushalt, Einkauf und vor allem der Hund in meiner Verantwortung. Dann kommen Freunde, Familie und noch das Lesen und meine Blogbeiträge selbst. Da bleibt meistens nicht mehr ganz so viel für die restlichen Kanäle.
Also, ab und zu vielleicht einfach mal Social Media Social Media sein lassen, entspannen und durchatmen.

Das alles sind natürlich sehr persönliche Eindrücke.
Aber wie seht ihr das? Wie geht es euch damit?

37 Comments

  1. Du sollst nicht lügen … du gehst NIEMALS 40 Stunden die Woche arbeiten … XDDDD

    Hach, allein aufgrund deines Bildes ist der Artikel genial.
    Ich finde den Beitrag sehr informativ und ich denke, dass er vielen Bloggern aus der Seele sprechen wird.

    Dieser selbstgemachte „Zwang“ überall aktiv sein zu „müssen“ ist anstrengend und unnötig.
    Wie du sagst „Qualität vor Quantität“.

    Habe einen schönen Tag!

    Bis bald
    Yvonne

    1. Ach, woher willst du das wissen? Du bist ja nie da xD

      Und ja, ich denke eigentlich beschäftigt es alle. Zumindest soweit, bis man seinen Weg damit gefunden hat 😉

      Du auch!
      Bis ganz bald ❤ Jill

  2. Liebe Jill,
    ich feiere dich gerade erst mal für das Bild! 😀 Aber auch der Beitrag ist absolut genial geworden. Wir haben über das Thema ja schon gesprochen, aber es ist genau so: Social Media ist wichtig, aber niemand schreibt einem etwas vor und manchmal ist es gut, einfach mal Pause zu machen <3 …wobei es natürlich auch Spaß macht sich mit anderen direkt in den Kommentaren auszutauschen. 😀
    Ganz liebe Grüße Michi

    1. Ach Michi❤
      Ja, mit dem Bild war ich auch wirklich am hin und her überlegen 😉
      Gerade deine Meinung fand ich auch sehr bodenständig. Ich liebe deine Bilder und deine Beiträge und wie du mit all dem umgehst.
      So sollte es einfach sein.

      Und ja, genau deshalb hänge ich meistens vor dem Handy/Laptop, weil es mich wirklich brennend interessiert, was andere dazu denken und ich mich riesig über den Austausch freue!

      Liebste Grüße ❤ Jill

  3. Liebe Jill,
    ähnlich wie Michi feiere ich dein Foto 😀 I love it!

    Ein richtig toller Beitrag. Die Diskussion hat Spaß gemacht, auch finde ich es immer positiv, sich noch mal selbst zu reflektieren. Dein Fazit finde ich dahingehend super.
    Auch ich versuche, mir da nicht so den Stress mit zu machen. Instagram ist nett für zwischendurch, mein Schwerpunkt liegt auf dem Blog. Ansonsten nutze ich FB recht häufig, versuche aber auch da mal fünf gerade sein zu lassen.
    Danke für das Erwähnen meines Blogs <3

    Liebe Grüße,
    Nicci

    1. Ach Nicci 😀 ❤

      Genau, obwohl ich ja auch selbst in mich gehen können, kann ich mein Verhalten und meine Gedanken viel besser reflektieren, wenn ich mich mit euch austausche.
      Mein Blog ist mir auch mit Abstand am wichtigsten. Aber wer würde den ohne die anderen Kanäle schon kennen?
      Auch deine Philosophie dahinter finde ich sehr ernüchternd und vor allem motivierend. Du weißt, dass ich deinen Blog liebe und dir auch auf deinen anderen Seiten so gerne folge, gerade weil du da „den richtigen Weg“ gefunden hast.

      Liebste Grüße ❤ Jill

  4. Hallo liebe Jill,

    das Bild ist göttlich
    Ich muss sagen, ich habe es aufgegeben die ganz grossen Zahlen erreichen zu wollen. Mir liegt es einfach nicht. Weder finde ich meine Bilder bei Instagram sonderlich toll noch habe ich ein Händchen für die „richtigen“ Posts. ABER mir ist es egal. Ich mache es, weil es mir Spaß macht. Ich mag keinen Zahlen mehr hinterherlaufen. Dasha be ich auf der Arbeit schon oft genug getan 😀

    Liebste Grüße
    Sonja

    1. Ach Sonja,

      Da sprichst du mir aus der Seele!
      (Wobei ich deine Kanäle super gerne mag!)
      Aber mir geht es auch so. Ich habe bei FB keine außergewöhnlichen Beiträge, keine besonders hübschen Bilder bei Insta und auch nichts wirklich lustiges für Twitter. Ich liebe meinen Blog und mit den anderen Kanälen möchte ich eigentlich nur darauf zuarbeiten, bzw. den Austausch fördern. Mir fehlt manchmal noch die Konsequenz es einfach auf sich beruhen zu lassen, bzw. es dementsprechend so zu ändern, dass ich damit zufrieden bin und mich entspannen kann. Aber genau darauf versuche ich jetzt hinzuarbeiten 😉

      Hab noch einen schönen Tag!
      Liebste Grüße ❤ Jill

  5. Ahoi!
    Ein spannender Beitrag, der mir im Grunde aus der Seele spricht. Ich bin auch immer sehr dafür, dass jede*r seinen Kanal finden muss. Ich liebe Twitter, seit ich es vor einem Jahr für mich entdeckt habe, mit Facebook werde ich stattdessen immer noch nicht richtig warm, was meinen Blog angeht. Das merkt man auch an den Referrer-Zahlen: die meisten kommen über Twitter, gefolgt von Facebook und dem WordPress-Reader.
    Ich habe auch Instagram und Youtube, allerdings mussten gerade diese beiden Kanäle in jüngster Zeit sehr leiden, weil die einfach am zeitaufwendgisten sind und ich mit Examen beschäftigt war.

    Zeitweise war ich sogar am Überlegen, einen meiner Kanäle zu schließen – Facebook – weil ich daran so wenig Freude habe. Bisher läuft er noch weiter, aber so ganz abgeschlossen ist der Fall noch nicht 😀

    Cheerio
    Mareike

    1. Hey Mareike!

      So ist es manchmal einfach! Und so findet auch jeder einen anderen Weg (Kanal) für sich.
      Meinen YouTube Kanal würde ich auch gern mehr pflegen, habe ihn aber auch eigentlich nur gegründet, um meinen Blog selbst damit ein wenig aufzupeppen. Und wie du schon sagst, es ist einfach unglaublich zeitintensiv.
      Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder mehr Luft hast und das findest, womit du glücklich bist, ohne dich gestresst zu fühlen!

      Liebste Grüße ❤ Jill

  6. Huhu 😀
    ich finde den Artikel klasse. Ich habe am Anfang auch versucht alle Kanäle zu bedienen, merkte aber schnell, dass mir bespw. Facebook so gar nicht liegt. Ich bin da viel lieber auf Instagram und Twitter unterwegs und seit dem bin ich viel glücklicher, weil ich nicht ständig im Hinterkopf habe „dies und das muss ich noch bei Facebook eröffentlichen“.
    Und ich finde dein Beitragsbild super. Ich würde mich das gar nicht trauen so eine lustige Schnute in die Kamera zu machen, geschweige denn das Bild auch noch online zu stellen. 😀 Einfach großartig!
    Liebe Grüße
    Jule

    1. Hey Jule!
      Ach, da ich meine Schnute auch bei YouTube zeige, ist eh alles zu spät 😉
      Du sagst es! Ich denke/dachte mir auch immer wieder: ach, da könnte man noch präsent sein oder das veröffentlichen. Aber eigentlich hat das nichts mehr mit Spaß zu tun und ist meistens auch nicht unbedingt förderlich. Es gibt ja zum Glück genügend Plattformen zur Auswahl, sodass die meisten eine Chance haben, das richtige für sich zu finden 😉

      Liebste Grüße ❤ Jill

  7. Hey Jill,
    ich reihe mich mal mit ein: Geniales Bild!
    Ich bekomme diesen Stress rund um die Kanäle und ihre Zahlen immer mit, aber nachvollziehen kann ich es nicht. Ich habe meine Kanäle einfach nur zum Spaß und um hier und da mal ein wenig Blogzeugs zu verbreiten, nicht um irgendwelche Zahlen zu erreichen. Klar, ich freue mich natürlich wie ein Schnitzel wenn die Zahlen steigen aber ich hänge mich jetzt nicht ins Zeug um die Zahl nach oben zu drücken.
    Dein Blog und deine Kanäle sind authentisch & toll so wie sie sind, lass dich nicht stressen und mach das, worauf du Lust hast.
    Liebe Grüße,
    Elli

    1. Danke, Elli❤

      Ach, dann machst du alles genau richtig!
      Eigentlich möchte ich das auch nicht, merke aber, dass ich da immer wieder reinrutsche.
      Dann muss ich mir vor Augen Augen, dass es niemandem etwas bringt. Wenn man (wie ich leider) wahllos überall etwas teilt, spricht es einfach im wenigsten Fall etwas an. Ich werde zb nie eine Twitterqueen, aber was soll’s?
      Ich suche mir jetzt einfach die Sachen raus, die mir am meisten Spaß machen und zeitgleich auch Anklang finden und dann wird das schon 😉

      Liebste Grüße ❤ Jill

  8. Liebe Jill,

    ein fantastischer Beitrag zu einem Thema, dass (glaube ich) jeden früher oder später belastet. Auch ich habe versucht auf vielen Kanälen aktiv zu sein und, nein, ich habe das auch nicht geschafft. Gerade Instagram und Pinterest lasse ich nur nebenher laufen. Wenn ich mal ein gutes Foto schieße, lade ich es gern hoch. Aber ich stelle mich nicht extra hin, nur um ein Foto für IG zu schießen.

    Meist nutze ich die Symbiose aus. Heißt, ein Foto für alles. Mag sein, dass das nicht den super abwechslungsreichen Content bietet, aber ich habe ja auch nicht auf jedem Kanal dieselben Follower. Und leider auch nicht die Zeit dafür. Wie du schon sagst, der Alltag, die Arbeit und die Lieben wollen ja auch noch etwas von einem haben. Aber das finde ich okay. Ich habe gemerkt, dass mir der Spaß völlig verloren geht, wenn ich mich vergleiche und zu sehr auf Zahlen abziele. Natürlich ist es ein tolles Gefühl, wenn ein Beitrag viele Leser erreicht und viel Feedback erhält. Auch der Austausch fetzt, dass wissen wir alle. Aber all das sollte unser handeln nicht primär bestimmen.

    Ich folge deinem Blog sehr gern, sowohl bei WP, als auch bei FB. Also mach dir keinen Stress, dass macht nur unglücklich und verdirbt dir den Spaß.

    Liebe Grüße <3

    Ella

    P.S.: Schickes Bild 😀 <3

    1. Ach Ella, vielen Dank für deine lieben Worte!

      So geht es mir auch…
      Aber jetzt wo du es sagst, bei Printerest wollte ich auch unbedingt mal vorbeischauen xD
      Ich versuche wirklich mich da nicht reinzusteigern, aber manchmal freue ich mich ja auch einfach wie hier bei diesem Beitrag, wenn er auf Anklang.
      Wie auch immer, Hauptsache ist, es macht und noch Spaß!
      Und deinen Seiten folge ich auch unglaublich gerne, weil sie so authentisch sind.

      Liebste Grüße ❤ Jill

      1. Liebe Jill,

        ich danke dir! <3
        Und ja, ich kann dich verstehen. Es ist schon toll zu merken, dass man das alles nicht umsonst macht. Mit sich selbst reden ist halt auch doof. ^^

  9. Sehr schöner Beitrag! Ich weiß auch oft gar nicht, woher ich die Zeit nehmen soll, regelmäßig etwas zu posten, um eine größere Reichweite zu bekommen 😀 Langsam nehme ich mich einfach so an…es geht einfach nicht, wie du schon sagst, 40 Std Woche, lesen, Familie, Freund. Dann auch noch Sport, selbst schreiben und ich hab auch Lust auf ganz viel anderes wie zum Beispiel malen.
    ich habe mich eine Zeit lang verrückt gemacht und war immer erstaunt, wie es viele schaffen, jeden Tag einen tollen Beitrag zu posten 🙂 Ich kann das eben so nicht bieten, ich mache eben mal was Kleines, oder auch mal einen Tag gar nichts.
    Ohne Druck geht es mir viel besser und es soll ja vor allen Dingen glücklich machen <3

    1. Genauso ist es!
      Ich denke auch einfach, dass es manchen mehr liegt als anderen. Und dann muss man sich entscheiden, wie man selbst seine Prioritäten steckt. Außerdem wo welche Inhalt am besten ankommt und so weiter 😉
      Mir geht es eigentlich wie dir. Wenn ich keine Zeit und Lust habe, hört man auch mal 1-2 Tage nichts von mir. Ich muss nur noch lernen, damit auch entspannter umzugehen 😉

      Liebste Grüße ❤ Jill

  10. Hallo Jill,

    Danke für den tollen Beitrag.

    Ich fand ihn sehr informativ und es sind mir einige Dinge sehr bekannt vorgekommen.
    Persönlich muss ich (leider) gestehen, dass ich mir auch oft Druck mache, obwohl ich es versuche zu minimieren.

    Lg, Eva

    1. Hey Eva,

      Mir geht es ja leider auch nicht anders 😉
      Aber vielleicht kann man das ja als Anreiz nehmen, sich zu überlegen, wie es für einen stressfreier und wieder entspannter wird 😉
      Das kriegen wir schon hin, wäre doch gelacht!

      Liebste Grüße ❤ Jill

  11. Huhu Jill

    Wieder ein sehr schöner Artikel. Ich habe für mich auch Facebook als liebsten Blogpart gefunden, ich liebe einfach die Interaktion dort.
    Es ist zwar seeeehr zeitaufwändig, aber ich genieße es und wenn ich keine Zeit habe oder eben mal einfach nur lesen will, schaue ich später auf die Kommentare. Der Stress verdirbt einem ja nur die Freude an unserem Hobby!

    Liebe Grüße, Kerstin

    1. Hey Kerstin!

      Du bist da ja auch wirklich sehr aktiv! Aber solange man wie du seinen Weg gefunden hat und damit glücklich ist, ist es ja super. Genauso soll es schließlich sein!
      Ich glaube nur dadurch, dass das bei mir noch nicht der Fall ist, mache ich mir mehr Stress, als es eigentlich Arbeit ist… Aber irgendwann bekomme ich den Dreh schon noch raus 😉

      Liebste Grüße ❤ Jill

      1. Dafür vernachlässige ich den Blog hier ab und an, weil mir doch die Zeit für längere Beiträge fehlt, aber auch da mache ich mir keinen Stress
        Genieße dein Hobby einfach, der Rest kommt von alleine. Wir alle haben doch mal Durststrecken.

        Liebe Grüße

  12. Hey,

    ein großartiger Post! <3
    Nach 9 Jahre des Bloggens stressen mich Zahlen so gar nicht mehr. Ich freu mich wie ein Keks, wenn sie steigt und wenn es nicht so ist, dann ist es so. Gibt schlimmeres. 😀

    Ich bin, glaube ich, eine der wenigen Blogger, die acebook ganz schrecklich finden. Ich bin da so ungerne. Aber nehme das lieber als schlimmes Übel in Kauf. Da sind halt auch viele tolle Menschen, die nur dort folgen. Ein Teufelskreis!

    Ich wünsche dir einen tollen Abend.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi
    http://www.angeltearz-liest.de

    1. Hey Steffi,

      du bist ja auch wirklich schon lange mit dabei!
      Ich glaube auch, dass ich dieses Thema irgendwann nur noch belächeln werde, zumindest wäre es mir ganz lieb so 😉
      Ich schaue natürlich immer freudig auf „gute Zahlen“, möchte nur halt nicht im Kopf haben, darauf hinarbeiten zu MÜSSEN. Aber da liegt das Problem ja einfach bei mir selbst.
      Ich möchte auf meine Seite bei FB auch nicht mehr verzichten, da läuft es für mich persönlich auch am besten und ich freue mich immer wahnsinnig doll über den Austausch, der da stattfindet 🙂

      Liebste Grüße <3 Jill

  13. Hellooo!

    Ein wirklich toller und wichtiger Beitrag! Stimme dir auch überall zu. Ich finde viele Social Media Seiten fressen waaaaahnsinnig viel Zeit, weswegen ich mich nur auf Twitter und Insta neben dem Blog selbst kümmere. Mehr ist einfach nicht drin und ich hab nicht einmal einen so vollen Terminkalender wie du. Aber man will irgendwann am Tag ja auch einfach mal Feierabend haben und Laptop und Handy beiseite legen.

    Danke für den Beitrag! 🙂
    Liebste Grüße,
    Celine

    1. Hey Celine!

      Eben. Es macht ja auch Spaß, Arbeit in den Blog und die zusätzlichen Kanäle zu investieren, aber dann möchte man ja auch wieder durchatmen und genießen können. Aber ich glaube, sobald man sich dessen bewusst ist, ist man schon auf dem richtigen Weg 😉

      Liebste Grüße <3 Jill

  14. AH JILL DEIN FOTO! Wie genial dein Blick einfach ist 😀 ich könnte dich jetzt sofort abknutschen 😀 einfach genial, hahaha. I LOVE IT!

    Hach, du sprichst ein sooo wichtiges Thema an! Ich kann jeden Punkt so unterstreichen.
    Es ist zudem auch unglaublich schwierig sich auf jeder Plattform täglich und dazu noch mit gutem Content zu etablieren. Der Zeitfaktor spielt dabei eine große Rolle. Natürlich ist das Feedback entsprechend sehr groß, allerdings merke ich an mir, dass ich unglaublich ausgelaugt bin, je mehr Zeit ich neben Arbeit, Ehegatten und Schreiben noch in den Blog/Facebook/Twitter/Instagram investiere. Im April habe ich das sehr intensiv gemacht und gemerkt, wie schnell die Tage vergehen, zwar die Reichweite unglaublich angestiegen ist, ich jedoch selbst keine Zeit für irgendetwas anderes gehabt habe. Und vor allem fühlte es sich irgendwann vor allem nach eines an: Arbeit. Der Spaß ging irgendwie verloren und damit habe ich mir Gedanken darum gemacht, wo ich mich eigentlich am liebsten rumtreibe. Ich liebe Instagram, aber ich möchte nicht dort jeden Tag etwas posten, nur weil ich das Gefühl habe, ich muss. Dabei kommen sonst einfach schnelle „ich-weiß-grad-auch-nicht“-Bilder bei rum, die eigentlich nur nerven. Dann poste ich lieber etwas, wenn mir tatsächlich auch etwas passendes einfällt.
    Dasselbe gilt auch für den Blog. Manchmal habe ich keine Zeit und im Hintergrund sitzt die Angst, zu wenig zu posten. Andererseits will ich auch nicht IRGENDETWAS schreiben, nur, damit auch viele Beiträge online sind.
    Ich glaube, da muss man für sich das richtige Maß finden und zwar so, dass der Spaß und die Qualität der Beiträge nicht verloren gehen.
    Für mich habe ich Facebook und den Blog als mein Mittel gefunden, Twitter und Instagram sind meine kleinen Spaß-Ebenen, bei denen ich mich gerne rumtreibe, wenn mir etwas durch den Kopf schwirrt.
    Ich bewundere es, wie Nicci es schafft SO VIEL abzuliefern und dabei noch eine unglaubliche Qualität an den Tag legt. Hut ab.

    Meine liebe Jill, das machst du einfach super herrlich <3 Und ich LIEBE deine Videos! Dir hört man gerne zu und von mir aus brauchst du das Material gar nicht zu schneiden, ich höre dir gerne auch den halben Tag beim schnattern zu, kein Problem, haha.
    Alles Liebe,
    Sarah

    (Huch, etwas längerer Kommentar geworden :’D)

    1. Ach Sarah, gibt es dich auch im Taschenformat? Dann könnte ich dich immer dabei haben!

      Du hast es genau auf den Punkt gebracht! Natürlich steckt man Arbeit rein, aber es ist schließlich etwas, das man sich ausgesucht hat, weil es einem Spaß macht, bzw. Spaß machen soll!

      Deine lieben Worte kann ich nur zurückgeben! Ich liebe deine Beiträge und finde sie herrlich – informativ und abwechslungsreich.
      (Ich möchte endlich dein Buch lesen!!)

      Drück dich <3 Jill

  15. Ich habe mich oft gefragt wie du das alles schaffst. Und vor allem da auch die Videos eine so super Qualität haben.
    Du hast sicher recht dass man vielleicht auch nicht überall präsent sein muss.
    Aber für viele sicher schwer da ein Maß zu finden, und sich vielleicht doch einfach lieber mal entspannt zurück zu lehnen.

    1. Das ist super lieb von dir!
      Ich denke, es würde schon reichen, wenn ich einfach ein wenig bewusster an die Sache rangehe 😉
      Der Rest kommt dann sicher von allein.

      Liebste Grüße <3 Jill

  16. Haha Jill, cool, mit einer ähnlichen Schnute habe ich die Bloggerwelt in den letzten Monaten auch verfolgt. ;o)

    Ein prima Beitrag, der geradezu beruhigt. Offenbar setzen viel weniger Blogger auf Zahlen, als es allgemein den Anschein hat.

    Mich überrascht anhand der Statistiken, dass FB tatsächlich so einen hohen Stellenwert hat. Vielleicht sollte ich meinen privaten Account doch entstauben oder die schon länger fast fertige Fansite zu den FiktivenWelten endlich mal freigeben. ;o)

    Aber es ist schon so, wie du sagst. Das ist alles wahnsinnig zeitintensiv!

    Während meiner Auszeit die letzten Wochen, von Vorterminierungen und gelegentlichen Fernzugriffen mal abgesehen, habe ich wirklich gemerkt, wie sehr all diese Blog und Social Media-Organisationsdinge im Oberstübchen rumschwirren und permanent ein to do Gefühl erzeugen. Man fühlt sich in der Pflicht, sämtliche Kanäle zu bedienen und eben auch bei anderen vorbeizuschauen und hier und da mitzureden. Ist wohl eine Sache von Perfektion oder Ehrgeiz? Man will seine Leser eben nicht enttäuschen …

    Obwohl mir Zahlen eigentlich am Popöchen vorbeirauschen, freut man sich obendrein eben auch, wenn Beiträge angeklickt oder noch besser geliked oder sogar kommentiert werden. Dahingehend versorgt einen die Statistik schon ab und an mit Glücksgefühlen, keine Frage.

    Aber dieser hier und da bemängelte Zugzwang muss nun wirklich nicht sein und Konkurrenzdenken ist beim Bloggen nun wirklich fehl am Platz. Das soll doch Spaß machen!!!

    Liebe Grüße
    Patricia

    1. Hey Patricia!

      Manchmal muss man da auch einfach eine Schnute ziehen 😉
      Aber vor allem sollte man die Lust nicht verlieren. Ich versuche für mich persönlich jetzt einen Weg zu finden, lieber einmal tief durchzuatmen, anstatt mich in Sachen reinzusteigern (Ist nämlich ein absolut ausgeprägtes Talent von mir…)
      Und ja, wenn man seine Plattform gefunden hat, dann kann das natürlich auch demenstprechend noch viele Leute erreichen! Ich für mich persönlich komme auch am besten mit Facebook klar! (Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich gute Referrer von Twitter habe, da ich dort echt nichts mache und vor allem auch nichts verstehe)
      Und ja! Vor allem der Konkurrenzgedanke sollte endlich mal verschwinden. Lieber miteinander statt gegeneinander 😉

      Liebste Grüße <3 Jill

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