Rezension

Menschenjagd / Stephen King

„Glaubst du, dass er`s schafft?“
Ein halbmondförmiges Lächeln in der Dunkelheit.
„Mein Freund, ich glaube, es wird einen großen Knall geben.“

menschenjagdVerlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 08.02.2011
Seitenzahl: 350

Inhalt

2025: Das Leben der Menschheit wird vom Reality-TV bestimmt.
Benjamins Tochter ist krank, doch ihm und seiner Frau fehlt einfach das Geld, um ihre medizinischer Versorgung zu gewährleisten. So bleibt ihm nur eine Möglichkeit um das Leben seiner Familie zu sichern: Er bewirbt sich zur Teilnahme an einer Gameshow und mit seinem „Glück“ hat er es bis ganz nach oben geschafft, zu Running Man.
Hier werden die Kandidaten zu Freiwild, gejagt von einem Killerkommando und der ganzen Nation. Wer überlebt, gewinnt eine Milliarde Dollar – und wird er dabei selbst zum Mörder, gibt es einen Bonus obendrauf. Nur ist bisher noch niemand als Sieger aus diesem Spiel hervorgegangen.
Doch Benjamin ist sich bewusst, dass dies seine einzige Chance wäre…

Meinung

Dies hier ist nun mein Mai-King gewesen. Es hat mir auf keinen Fall enttäuscht, doch wird es auch nicht zu meinen Lieblingswerken des Meisters werden.
Der Schreibstil ist flüssig und durch die kurzen Kapitel, genau nach meinem Geschmack, lässt sich dieses Buch sehr schnell lesen!
Natürlich ist es auch wieder ein Stück weit grausam, aber ansonsten würde man den Schriftsteller wohl auch nicht weder erkennen.
Auch wenn der Hauptprotagonist ziemlich verschroben ist, ist er einem auch gleich ans Herz gewachsen, man fiebert jede Situation mit, als wenn man sie selbst meistern würde und ist Stolz, auf einen „kleinen“ Mann und sein großes Mundwerk.
Auch das Ende ist der Geschichte würdig, hart aber trotzdem genau richtig.
Ein super King für zwischendurch!

♥♥♥♥

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