Rezension | Crossroads – Way down we go von Ronja Delahaye

Rezension | Crossroads – Way down we go von Ronja Delahaye

Titel: Crossroads – Way down we go | Autor: Ronja Delahaye | Verlag: Independently published | Erscheinungsdatum: 17.11.2018 | Seitenzahl: 307

Schon mal unfreiwillig ins Heraufziehende Ende der Welt gestolpert? Nicht? Ich schon. Und eines kann ich dir sagen, auch wenn du dir das sicher schon denken kannst: Das ist kein Zuckerschlecken. Wenn nämlich erst einmal alles schief geht, dann lässt sich das nicht mehr aufhalten. Brauchst du Beweise? Der Auserwählte ist tot. Der Schleier zwischen den Welten nichtig. Grausame Kreaturen stürzen auf die Erde und machen vor Nichts halt.

Und ich? Ich bin mittendrin. Eigentlich wollte ich nur jemanden retten und jetzt hab ich mir dummerweise die Rettung der ganzen verdammten Welt ans Bein gebunden. Wie das zu einem guten Ende führen soll … weiß ich selbst noch nicht. Sagen wir mal, das ist als würde man einem zwielichtigen Rocker ein Baby in seine Obhut geben.

Vielen Dank an Ronja für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Als mich die liebe Ronja angeschrieben hat, bin ich vor Freude im Dreieck gesprungen – Klappentext und Cover haben geradezu meinen Namen geschrien und ich habe mich wahnsinnig doll gefreut, das Buch lesen zu dürfen!

Für Fans von Supernatural

Ich finde es zwar immer schwierig mit bestimmten Themen zu „werben“, weil es schnell die Erwartungen zu hochtreibt, allerdings kann man die Anspielungen hier einfach nicht unter den Tisch kehren und ich bin mir sicher, dass auch andere Fans, so wie ich, hier auf ihre Kosten kommen. Ronja Delahaye hat einen flüssigen und angenehmen Schreibstil, der einem den Einstieg in dieses außergewöhnliche Setting unglaublich einfach macht. Ich mochte die Idee, das Setting und vor allem die Atmosphäre – entspannt, unterhaltsam und eben einfach on the road!

Doch neben all den schauerlichen Wesen steht vor allem Chase im Mittelpunkt. Und diese ist nicht nur taff, sondern hält auch die Geschichte gut auf Trab. In Kombination mit Xander und Yael entsteht hier ein ungleiches, aber dafür umso interessanteres Team, das eben mal versucht die Welt zu retten. So ganz kann ich nie sagen, ob ich wirklich ein großer Fan von Lovestorys bin oder eher nicht, ich glaube, ich brauche einfach die richtige Mischung. Zwischen Chase und Xander knistert es zwar gehörig und die Emotionen stehen immer mal wieder im Vordergrund, aber nicht annähernd soweit, dass sie der Handlung die Show stehlen würden, was mir sehr gut gefallen hat.

Eine Prise Sarkasmus gefällig?

Einige kennen sie sicherlich von Sachbüchern – die unbeliebten Fußnoten.
Jay Kristoff hat mich gelehrt, dass diese auch einem ganz anderen Zweck dienen und einer Geschichte das gewisse etwas verleihen können.
Auch hier hat sich die Autorin an diesem Stil versucht und meiner Meinung nach ist es ihr auch gelungen. Wo im Fließtext vielleicht eine sarkastische Aussage oder ein schneller Gedanke nicht immer die Wirkung erzielen kann, die man sich vielleicht erhofft, schafft es die Fußnote.

Ich liebe Humor, vor allem schwarzen Humor. Die kleinen Spitzen passen einfach perfekt ins Endzeitszenario und bringen eine ganz besondere Prise in die „Wir-müssen-die-Welt-retten-oder-alle-sterben-Situation“. Die Geschichte hat mir jetzt nicht sonderlich viel Tiefgang geboten, dafür aber eine wirklich gute kurzlebige Unterhaltung, die ich jedem Urbanfantasy Fan ans Herz legen kann, der zwischendurch gerne einmal abschalten möchte.

Auch, wenn die Geschichte für meinen Geschmack noch ein wenig düsterer hätte sein können, hat mir Crossroads von Ronja Delahaye doch genau das geboten, was ich mir vorgestellt hatte. Mit jeder Menge Humor und Anspielungen auf Supernatural wird hier auf jeden Fall eine gute Unterhaltung geboten.

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6 comments found

  1. Hey Jill,

    ich war zwar kein riesen Supernatural Fan, aber die Geschichte klingt sogar für mich interessant. Vllt snack ich das Büchlein auch irgendwann mal zwischendurch, wenn es meine Reziexeplare und Co zulassen hihi.
    Toller ansteckender Beitrag.

    Liebste Grüße, Stella

    1. Stella – du bist kein riesen Supernatural Fan?!
      Was ist denn da passiert? Haha, Spaß!
      Freut mich aber, dass dich der Beitrag trotzdem neugierig stimmen konnte 🙂

      Liebste Grüße
      Jill

  2. Hallo Jill 🙂
    Also als ich das Cover gesehen habe, musste ich auch sofort an Supernatural denken! ♥
    Und dann musste ich natürlich deine Rezension lesen… und jetzt möchte ich gerne sofort das Buch bestellen hahahaha 😀

    Ich lieeebe Supernatural!

    Alles Liebe,
    Sinah

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