Rezension | Desperate Zombie & Our Lonely War

Rezension | Desperate Zombie & Our Lonely War

Da es auch ein paar Manga Reihen gibt, in die ich erst einmal nur reinschnuppern möchte, habe ich mir überlegt auch ein paar „Bundle-Rezensionen“ zu verfassen – hier nun ein Beitrag, mit zwei Geschichten, die kaum unterschiedlicher sein könnten und beide auf ihre ganz eigene Art beeindrucken.

Desperate Zombie 1

Titel: Desperate Zombie | Autor: Renji Kuriyama | Übersetzer: Christopher Derbort | Illustrator: Welzard | Verlag: Tokypop | Erscheinungsdatum: 14.02.2019 | Seitenzahl: 192 | Altersempfehlung: ab 15 | Reihe: Desperate Zombie

Als Sho eines Abends beobachtet, wie eine dunkle Gestalt eine andere frisst, glaubt er zunächst an einen Albtraum. Am folgenden Tag kommentiert ein seltsamer Zettel an der Tafel ebenjenes Geschehen und kurz darauf wird das Grauen Realität und ein Schüler nach dem anderen Opfer blutiger Hinrichtungen. Findet Sho den Täter, bevor dieser ihn findet?

Vielen lieben Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

Bereits vom Cover war ich schon mehr als angetan und bereits nach den ersten Seiten war klar, dass sich der Stil auch in der Geschichte weiter fortführt. Ich hatte schon einige Enttäuschungen in diesem Genre, weil der Stil oftmals in eine eher abstrakte und ruhige Art überfließt, nicht aber so bei Desperate Zombie! Kaum mit der Geschichte begonnen, findet man sich auch schon im reinsten Horror-Szenario wieder. Sho ist zurecht mehr als nur überrumpelt, schlägt sich in der Situation aber äußerst gut und treibt die Handlung tapfer an.

Welzard und Renji Kuriyama ergänzen sich einfach perfekt, so dass die Zeichnungen unglaublich gut auf die Story abgestimmt sind und für die passende Atmosphäre sorgen. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und auch für den richtigen Gänsehautmoment wurde gesorgt. Zum Schluss gibt es noch einen gehörigen Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man der Fortsetzung entgegenfiebert. Für mich auf jeden Fall eine Reihe, die ich unbedingt weiterverfolgen muss!

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AUCH REZENSIERT VON: Seitenfetzer

Our Lonely War

Titel: Our Lonely War | Autor: Eruba Hijihara | Übersetzer: Michael Jürges | Illustrator: Eruba Hijihara | Verlag: Tokyopop | Erscheinungsdatum: 14.02.2019 | Seitenzahl: 208 | Altersempfehlung: ab 13 | Reihe: Our Lonely War

Vor zehn Jahren wurde die Welt von den außerirdischen Idola angegriffen. Bei diesem Angriff kamen die Eltern von Ilya und seiner älteren Schwester Anna ums Leben. Die beiden Geschwister überleben, doch ein schwerer Unfall fesselte Ilya an einen Rollstuhl. Trotz seiner körperlichen Beeinträchtigung wünscht er sich nichts sehnlicher, als gegen Idola kämpfen zu können. Er trainiert jeden Tag, um ein sogenannter »Player« zu werden – ein Pilot der Biowaffe »Arcana«. Doch die Erfüllung seines Traums fordert einen hohen Preis …

Vielen lieben Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

So außergewöhnlich und fantastisch wie das Cover wirkt, ist auch die Geschichte aufgebaut. In einem komplett neuen Setting findet man sich an der Seite vom tapferen Ilya wieder, der sich einfach sofort in mein Herz geschlichen hat. Die gesamte Atmosphäre hat für mich, zumindest in diesem Auftakt, gar nicht vorrangig bedrohlich gewirkt, sondern mich viel mehr neugierig gestimmt. Die Welt lebt mittlerweile seit 10 Jahren im Krieg mit den Idola und somit hat sich auch schon Alltag auf die neue Situation abgestimmt. Die Gefahr ist zwar schon klar erkennbar, aber so richtig starten wird dieser Abschnitt wahrscheinlich erst in der Fortsetzung.

Eruba Hijihara hat Story und Zeichnung in einen wunderbaren Einklang gebracht – die Geschichte hat mich unglaublich neugierig gestimmt, teilweise sprachlos zurückgelassen, doch vor allem mein Interesse auf die weiteren Bände entfacht. Die Bindung zwischen Ilya und seiner Schwester ist eine ganz besondere, die gerade auch auf die Entwicklung in der Geschichte eine große Einwirkung hat. Zu viel möchte ich hier noch nicht verraten, weil es doch einen zu großen Wow-Moment der Geschichte vorweg greifen würde. Nur so viel: Lasst euch diesen Auftakt nicht entgehen!

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AUCH REZENSIERT VON: Japaniac

Desperate Zombie ist ein vielversprechender Auftakt für alle Zombie-/Horror-Fans – Gänsehautmomente & ein gemeiner Cliffhanger sind garantiert! Für mich ein grandioser Einstieg in eine neue Reihe, die einem den Atem raubt.
Our Lonely War greift hingegen eine komplett andere Stimmung auf und schafft es beim Leser gleichermaßen eine gehörige Portion Neugier, wie auch unglaublich viele Emotionen hervorzurufen. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird!

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