Rezension | Funkeln der Ewigkeit von Jennifer L. Armentrout

Rezension | Funkeln der Ewigkeit von Jennifer L. Armentrout

Titel: Funkeln der Ewigkei | Originaltitel: The Prophecy | Autor: Jennifer L. Armentrout | Übersetzer: Barbara Röhl | Verlag: HarperCollins | Erscheinungsdatum: 05.11.2018 | Seitenzahl: 416 | Altersempfehlung: ab 14 | Weitere Bände: (1) Erwachen des Lichts ; (2) Im leuchtenden Sturm ; (3) Glanz der Dämmerung | Reihe: Götterleuchten

***ACHTUNG***BAND 4***

»Das Kind der Sonne und der neue Gott werden ein neues Zeitalter hervorbringen, und die großen Schöpfer werden einer nach dem anderen fallen.« Josie folgt ihrer Bestimmung: die Titanen in ihre Grabkammern zu verbannen. Gestärkt durch die Liebe zu Seth, der zum Gott des Lebens und des Todes aufgestiegen ist, bereitet sich Josie auf die epische Schlacht vor. Doch neben den Titanen lauert eine weitere tödliche Bedrohung auf Josie und ihre Mitstreiter. Denn nur wenn das größte aller Opfer erbracht wird, können sie den Krieg gewinnen und das Schicksal der Welt entscheiden …

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars.

Zwischen den Werken von Jennifer L. Armentrout und mir herrscht gewissermaßen eine kleine Hassliebe. Ich mag ihren Schreibstil wirklich gern und finde ihre Ideen sehr unterhaltsam, im gleichen Moment bin ich dann aber meistens auch schon wieder genervt von den bedienten Klischees. Aber bekanntlich, und zum Glück, sind Geschmäcker sehr unterschiedlich.

Ein bekannter Aufbau

Wie schon erwähnt, fällt mir in den Büchern der Autorin mittlerweile immer vermehrt auf, dass es im Großen und Ganzen doch immer dasselbe ist. Das muss keinesfalls schlecht aufgefasst werden – ich weiß, dass viele Leser das sehr gern haben. Nur ich persönlich bin davon nicht immer sehr angetan. Nun habe ich diese Reihe aber schon mit Spannung verfolgt, wenn auch mit Höhen und Tiefen, und konnte mir das Ende so nun auf keinen Fall nehmen lassen. Und auch, wenn der Aufbau vom vierten Band in meinen Augen nicht viel Abwechslung geboten hat, so war es dennoch eine wirklich nette Unterhaltung.

Denn wenn Frau Armentrout eines kann, dann ist es schreiben. Man fliegt geradezu von der einen zur nächsten Seite und die Bücher sind schneller durchgelesen als man gucken kann. Außerdem, Ausnahmen bestätigen die Regel, schafft sie es immer wieder ihre Charaktere so zu gestalten, dass man selbst schon das Gefühl hat sie zu kennen. Und so sind es nicht nur Josie und Seth, die mir mit der Zeit ziemlich ans Herz gewachsen sind, sind auch die vielen loyalen Wegbegleiter und Freunde der beiden. Gerade der Schlagabtausch untereinander sorgt bei immer wieder für ein Lächeln und hält die ganze Atmosphäre in Bewegung.

Alles endet einmal

Wir kennen sie sicherlich alle: Autoren, die sich nicht ganz so von ihren Reihen oder viel mehr Charakteren lösen können. Auf der einen Seite kann ich das voll und ganz verstehen, denn wenn man diese als Leser schon liebt, wieviel schlimmer muss ein Abschied dann als Autor sein? Auf der anderen Seite nervt es mich aber manchmal, spätestens wenn ich das Gefühl bekomme, dass eine Story sinnlos in die Länge gezogen wird und immer weniger Handlung in den Büchern stattfindet. Wie sagt man so schön? Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist.

Und nachdem es sich bei der Götterleuchten Reihe schon um einen Spin-Off zur Dämentochter Reihe handelt kennen viele Fans die Charaktere und das Setting nun wahrscheinlich so gut wie ihre Westentasche. Doch auch, wenn ich kurzzeitig mit dieser Reihe auf Kriegsfuß stand muss ich wirklich zugeben, dass sie mir auch einfach gefallen hat. Die Entwicklungen in diesem band sind nicht wirklich neu, aber sie sorgen einfach für einen runden Abschluss, bei dem man gerne das Buch zuschlägt und sich von der Geschichte verabschiedet. Gerade zum Ende hin hat sich natürlich noch einmal alles überschlagen und ich habe zwischenzeitlich schon Schnappatmungen bekommen – dann hat es sich aber doch wieder eingependelt und mich wirklich glücklich gestimmt zurückgelassen. Danke dafür.

Mit Funkeln der Ewigkeit hat Jennifer L. Armentrout den vierten und somit gleichzeitig letzten band der Götterleuchten Reihe ihren Lesern geliefert und ich persönlich finde, dass man keinen besseren Abschluss hätte finden können. Das Blut wurde nochmal in Wallung gebracht, man konnte die letzten Momente mit den Charakteren genießen und sich dann verabschieden. Wenn diese Reihe auch nicht zu meinen Herzensbüchern zählt, so kann ich sie dennoch definitiv empfehlen, wenn man genau die richtige Mischung aus typischen Jugendroman, Unterhaltung und jeder Menge Wortgefechte sucht.

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2 comments found

  1. Es gibt einen 4. Band?! O.O
    Ich bin zwar erst bei Band 2, aber ich dachte bislang, es handle sich hier um eine Trilogie. Ich werde mir nun also schnellstmöglich den 4. Band besorgen, bevor ich mit Band 3 starte. 😀

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

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