Rezension | Paper Girls 3 von Brian K Vaughan & Cliff Chiang

Rezension | Paper Girls 3 von Brian K Vaughan & Cliff Chiang

Titel: Paper Girls |  Autor: Brian K. Vaughan  |  Übersetzer: Sarah Weissbeck  |  Illustrator: Cliff Chiang |  Verlag: Cross Cult  |  Erscheinungsdatum: 18.12.2017  |  Seitenzahl: 144 | Weitere Bände: Paper Girls 1; Paper Girls 2

Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas …

Nachdem sie den mutigen Sprung aus dem Helikopter in das Zeitfenster gewagt haben, finden sich unsere Heldinnen Erin, Mac und Tiffany in einer anderen Welt wieder. Die drei Mädchen sind zwar endlich mit ihrer Freundin KJ vereint, doch sind sie ganz bestimmt nicht zurück ins Jahr 1988 geschleudert worden. Umgeben von wilden Ureinwohnern, Dinosauriern und Raumschiffen, sind die vier auf sich alleine gestellt und müssen irgendwie wieder nach Hause kommen.

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare!

Vor kurzem habe ich mich endlich dazu entschlossen, an dieser Reihe weiterzulesen und nachdem ich den zweiten band verschlungen habe, musste der dritte gleich hinterher!

Die Suche geht weiter

Kaum sind die Mädels wieder vereint, geht der Trip immer noch weiter. Sie befinden sich scheinbar noch weiter entfernt von ihrer Zeit und generell findet sich hier nichts, was sie auch nur irgendwie an Zuhause erinnert. Doch für uns Leser macht es das natürlich besonders spannend, denn so wird der Weitblick in der Story immer größer. Scheinbar dehnt sich die Situation auf die halbe Welt aus und scheint wesentlich mehr Menschen zu betreffen.

Wieder kommen neue Charaktere mit ins Spiel, so ganz einordnen kann man sie nicht wirklich gleich, dennoch scheinen auch diese eine große Rolle zu spielen. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Schöpfer in ihre Geschichten immer mehr Faktoren einfließen lassen können, ohne ihre Leser zu überfordern. Denn das ist hier definitiv nicht der Fall, vielmehr streckt sich der Spannungsbogen immer weiter.

Tiefere Bindung zu den Charakteren

Auch wenn mir die Geschichte vom ersten band an gefallen hat und mir auch die vier Mädchen sehr gut gefallen haben, so konnte ich sie dennoch schwer einschätzen. Jeder für sich ist unglaublich individuell gestaltet und bringt seinen ganz eigenen Charme mit in die Story. Doch nachdem KJ zwischenzeitlich verschwunden war und Erin quasi neu im Team ist, musste sich die ganze Gruppe erst mal einspielen.

Mittlerweile wird auch die Bindung zu den Charakteren immer tiefer und jeder schleicht sich auf seine eigene Weise in die Herzen der Leser. Pro Band wird ein neuer Fokus gelegt und neue Geheimnisse kommen ans Licht – ich kann es kaum erwarten, wie es weitergehen wird. Denn nach wie vor kann ich überhaupt nicht einschätzen, was als nächstes kommen wird, bin mir allerdings sicher, dass so schnell kein Halt zum Luftholen gemacht wird!

Ich war vorher schon begeistert, doch nach dem dritten Band der Paper Girls Reihe habe ich nun wirklich das Gefühl in der Geschichte angekommen zu sein. Jeder Charaktere übt seinen eigenen Charme aus, der Spannungsbogen wird immer mehr ausgereizt und mehr Geheimnisse werden gelüftet – i love it.

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