Bloggen – und was dahinter steckt

Bloggen – und was dahinter steckt

Eigentlich brennt mir dieser Beitrag schon viel zu lange auf der Seele, dennoch war ich mir nie sicher, ob ich auch die richtigen Worte dafür finden kann. Dies wird weder ein Leitfaden, noch eine Kritik sein. Aber vielleicht kann ich dem einen oder anderen Leser verdeutlichen, dass hinter dem Hobby „Blog“ nicht nur eine Menge Leidenschaft, sondern auch viel Arbeit steckt.

Auch wenn es mir sehr am Herzen liegt, mich zu diesem Thema einmal auszusprechen – legt dennoch nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
Jeder strukturiert seinen Ablauf anders, steckt mal mehr oder weniger Zeit in die Arbeit und auch generell handelt auf diesem Gebiet jeder sehr individuell.
Demnach sind es lediglich meine Eindrücke.

„Beschwer dich nicht, du bekommst die Bücher schließlich geschenkt.“

Puh. Bei solchen Sätzen muss ich erst einmal tief durchatmen. Versteht mich nicht falsch, ich freue mich über jedes einzelne Rezensionsexemplar und jede Kooperation. Aber ich bekomme nichts geschenkt. Das würde nämlich bedeuten, dass dafür keine Gegenleistung erwartet werden würde.
Diese besagten Gegenleistungen erbringe ich auch sehr gerne, aber sie benötigen eben auch Zeit.
Ich wende nicht bei jedem Buch die gleiche Zeit auf, aber würde ich jedes Mal das Maximum (für meine Verhältnisse) erfüllen, würde der Zeitplan ca. so aussehen:

  • Das Buch ist frisch angekommen! Kurzer Post bei Instagram oder Facebook, inkl. Klappentext und Foto. (10-15 min.)
  • Buch lesen. Je nachdem, wie es inhaltlich aufgebaut ist, brauche ich für 100 Seiten ca. 1-2 Stunden, bei einem Buch mit bspw. 400 Seiten befänden wir uns also bei ca. 6-8 Stunden.
  • Für das Auge – Fotos! Jeder hat seinen eigenen Stil, ich habe mich eben für die Variante entschieden, bei der ich auf den Bildern auch mit zu sehen bin. Dafür mach ich mich zwar auch nicht extra besonders schick, aber im Schlafanzug stell ich mich auch nicht vor die Kamera. Genau, Kamera auf dem Stativ + Softboxen müssen aufgebaut werden. Dann gibt es mehrere Versuche, bis alles scharf ist und die Lichtverhältnisse stimmen. Die Ergebnisse ziehe ich mir dann auf den Computer, um sie auszuwerten, schicke sie dann auf mein Handy, wo ich sie bearbeite und bei WordPress und den Social Media Kanälen hochlade. So steckt manchmal selbst in einem einzigen Bild Arbeit von 30 min.. (Auch, wenn es nicht immer so wirkt)
  • Ab und zu plant man ja zu einzelnen Büchern auch Aktionen oder Blogtouren, da kann die Organisation schon ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, die ich hierbei nicht einmal mitrechne, aber allein der Beitrag benötigt dann mit dem Schreiben selbst, Formatieren, Korrekturlesen, Links und Infos einfügen, Fotos machen und bearbeiten ca. 2 Stunden.
  • Kommen wir nun zur eigentlichen Rezension, hierfür kann man, wie im vorherigen Punkt, auch wieder 2 Stunden veranschlagen, ein paar Punkte fallen vielleicht weg, dafür lade ich die Besprechung aber auch noch bei Thalia, Amazon, Lovelybooks und ggf. dem entsprechenden Verlagsportal hoch.
  • Teilen, teilen, teilen! Damit die Arbeit auch gesehen wird, muss der neue Beitrag auch beworben werden. Am besten mit unterschiedlichen Content auf den einzelnen Social Media Kanälen. (Hierbei muss ich allerdings gestehen, dass mein Content da gar nicht allzu abwechslungsreich gestaltet wird) Und auch hier, bis ich bei Instagram, Twitter und Facebook durch bin, sind locker wieder 30 min. verstrichen.
  • Dann gibt es bei mir ein paar mal im Monat auch kleine Videos zu sehen, in denen ich meine Neuzugänge vorstelle und sie im Monatsrückblick noch einmal kurz bespreche. Das mach ich persönlich nicht einzeln mit den Büchern, aber für 10 Exemplare, die ich gemeinsam vorstelle kommt auch einiges zusammen: Kamera, Stativ, Mikrofon, Softboxen – check! Am besten noch einmal kurz Klappentexte, Notizen, Rezensionen (falls schon vorhanden) durchgehen und dann wild drauf los sabbeln. Alles wieder abbauen und ab an den Computer. Hier setze ich mich nun ans Schneiden, exportiere das Video in der höchstmöglichen Qualität, lade es dann wiederum bei YouTube hoch, versehe es mit den nötigen Beschriftungen und lege noch einen Filter drüber.
    für das Ergebnis von einem 10-15 min. Video habe ich dann auch wieder fast 3 Stunden Zeit investiert. Also hier auch nochmal ca. 15 min. pro Buch.
    Und haha – dazu kommt ja auch nochmal ein „richtiger“ Neuzugänge- und Monatsrückblick-Beitrag, für den ich auch Bilder brauche, etwas schreibe und ggf. die jeweiligen Rezensionen verlinke. Sagen wir einfach nochmal ca. 15 min. pro Buch.

Somit behaupte ich jetzt einfach mal, dass ich gut 10-13 Stunden durchschnittlich pro Buch aufwende.
(Das variiert natürlich noch nach der Seitenanzahl, jeweiligen Aktionen & Co.)
Und auch, wenn ich diese zeit unendlich gerne investiere, mir das Lesen und Bloggen richtig Spaß macht, ist es ja trotzdem Arbeit.
Und wenn ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster lehne: für diese 10-13 Stunden Arbeit bekomme ich ein Buch im Einkaufswert von vielleicht 10-20 Euro.
Ich glaube an dieser Stelle muss keiner rechnen, um herauszufinden, wie das Ergebnis in etwa ausfallen wird.
Bedenkt bitte weiterhin, dass es keinesfalls ein Angriff sein soll, würde ich es nicht lieben, so würde ich meinen Blog auch nicht führen. Ich arbeite unendlich gerne mit Verlagen, Autoren und anderen Bloggern zusammen. Aber vielleicht bringt es einfach ein wenig Verständnis.
Seit daher also nicht erzürnt, wenn ein Blogger mal sagt, dass ihm diese Arbeit ein eBook nicht wert wäre oder er einfach generell ein erschöpftes Zeitkontingent hat. Denn Buchblogger leben in der Regel nicht von ihrem Blog und haben auch noch einen Brotjob, Familie, Freunde und Freizeit.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Worten nicht überheblich rüberkomme, denn das ist keinesfalls mein Ziel gewesen.
Ich gehöre zu den kleinen Blogs, was zwar keine Auswirkung auf den Arbeitsaufwand hat, aber natürlich für Verlage und Autoren eine Rolle spielt. Somit muss man natürlich beide Seiten betrachten, nichtsdestotrotz erhalte ich etwas für meine Leistungen und mein „Partner“ erhofft sich dadurch etwas. Für ihn ist das Endergebnis vielleicht ein durchschnittlicher Beitrag, der sich in 5min lesen lässt und ganz vielleicht ein paar verkaufte Exemplare mehr. Natürlich ist es hier relevant, was ich für eine Reichweite habe und generell was ich für eine Zielgruppe anspreche.
Doch Blogs gehören in meinen Augen immer mehr zum Marketing und tragen einen großen Anteil zur Werbung bei.
Vielleicht müssen wir alle wieder ein bisschen mehr die Arbeit des anderen im Blick behalten und darauf eingehen.
Denn letztendlich haben wir doch das gleiche Ziel.

Wie steht ihr zu dem Thema? Könnt ihr mir in manchen Punkten zustimmen oder vertretet ihr vielleicht eine ganz andere Meinung?
Schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich bin sehr gespannt auf den Austausch!

85 comments found

  1. Hallo 😀

    Ein wirklich toller Beitrag. Ich verstehe dich da total.

    Wir müssen für die Uni gerade einen Marktforschungsbericht schreiben und beschäftigen uns genau mit diesem Thema. Vielleicht hast du den Beitrag bei mir gesehen?

    Und obwohl ich selber blogge ist mir das gar nicht immer so bewusst wie viel Zeit und Arbeit ich da reinstecke.
    Vor allem wenn dann wieder Prüfungen anstehen und man eigentlich gar keine Zeit übrig hat, aber trotzdem unbedingt was schreiben oder neue Fotos machen möchte.

    Mein Blog ist ja noch nicht so groß und ich musste mich bisher noch nicht mit solchen Aussagen auseinandersetzen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass viele die Arbeit wirklich nicht sehen und einfach Leistung und immer mehr und bessere Beiträge erwarten. Bei anderen ist es vielleicht einfach der Neid.

    Ich denke, da spielen viele verschiedene Faktoren für solche Aussagen eine Rolle.

    Ich hoffe, dass du weiterhin ganz viel Spaß beim bloggen hast und ich lese deine Beiträge sehr sehr gerne. 🙂

    Man kann auch nicht jedes Buch annehmen 😉 Lies einfach was dir gefällt und mir fällt es auch immer unglaublich schwer mal nein zu sagen.

    Viele liebe Grüße,

    Donatha

    1. Liebe Donatha,

      vielen lieben Dank, das freut mich sehr!
      Ja, den habe ich mittlerweile entdeckt und bin aktiv geworden 😉

      Mir ging es auch gar nicht so sehr, um die Aussage an sich, sondern der Gedanke der dahinter steckt. Wie du schon sagst, sind sich einige wirklich nicht bewusst, was dahinter steckt. Das ist auch gar nicht böse gemeint, vorher habe ich das sicherlich auch nicht ganz erkannt.
      Das mit der Zeit kenne ich auch nur zu gut, aber man mag dann auch nicht immer loslassen, zumidnest geht es mir oft so. Man steckt ja auch eine Menge Herzblut in seinen Blog 😉

      Da hast du vollkommen recht, es ist ja auch niemandem damit geholfen, wenn man die Zeit dafür nicht findet.
      Ich danke dir sehr und wünsche auch dir ganz viel Freude an deinem Blog!

      Liebste Grüße <3 Jill

  2. Liebe Jill, das hast du gut zusammengefasst. Über die Dauer bei Videos kann ich nichts sagen, denn ich mache keine, kann mir aber gut vorstellen, dass es genau so zutrifft. Bei allen anderen Punkten stimme ich dir komplett zu. Auch wenn es ein Hobby ist und Spaß macht, ist und bleibt es Arbeit. Arbeit, die ich gerne mache. 🙂

    Und nein, für mich klingt dein Beitrag keineswegs überheblich. Warum auch?! Du gibst den Lesern einfach nur einen Blick hinter die Kulissen.

    Liebe Grüße
    Jenny

    1. Vielen Dank, liebe Jenny!
      Ach, das mit den Videos ist bei mir ja auch eher kleingehalten. Ich denke so verlegt jeder seinen Fokus anders und kommt am Ende in etwa auf den gleichen Aufwand.
      Du sagst es! Ich liebe das Bloggen unglaublich doll, aber dennoch ist es auch ein Stück Arbeit.

      Vielen lieben Dank, so hatte ich es mir erhofft. :-*

      Liebste Grüße <3 Jill

  3. Liebe Jill,

    so ein treffender Artikel. Erst mal: du klingst überhaupt nicht überheblich. Denn genau so, wie du es beschreibst, sieht es aus. Natürlich geht jeder noch mal ganz individuell an die Sache ran, da jeder seinen persönlichen Schwerpunkt ja auch hin und wieder auf unterschiedliche Dinge legt. Die einen machen hauptsächlich Videos und nehmen sich dafür mehr Zeit, andere konzentrieren sich auf Instagram, mithin Fotografie und wieder andere legen das Hauptaugenmerk aufs Schreiben. Dennoch können wir wohl alle behaupten, dass es sehr viel Arbeit und Aufwand kostet. Natürlich macht es Spaß und Freude, ich würde das Ganze nicht mehr missen wollen, dennoch steckt so viel mehr dahinter und du hast einfach alles perfekt auf den Punkt gebracht.

    Ich habe auch schon ein paar Mal ein dummes Kommentar gedrückt bekommen, dafür, dass ich z. B. grundsätzlich keine E-Books als Rezensionsexemplare annehme. Ich lese E-Books einfach nicht gerne und demnach ist mir das auch zu viel Aufwand/Arbeit für etwas, was ich generell schon nicht mag. Auch rezensiere ich kaum bis gar keine Selfpublisher Bücher, was im ersten Moment halt vielleicht doof rüber kommen mag, aber ich habe meine Erfahrungen damit gemacht und für mich entschieden, dass ich meine Zeit und Arbeit eben lieber anderswo investiere. Es ist wirklich schade, dass viele immer noch den Standpunkt vertreten, dass wir uns als Blogger doch glücklich schätzen sollten, so viel kostenlos zu bekommen, dabei vergessen die meisten, dass es eigentlich gar nicht kostenlos ist. Wir müssen zwar kein bares Geld für die Bücher/Produkte auf den Tisch legen, dennoch ist Zeit manchmal viel kostbarer und wie du oben schön aufgelistet hast, haben wir damit meist mehr Arbeit/Aufwand, als das Buch an sich eigentlich Wert ist. Das ist natürlich nicht negativ gemeint, dennoch sind es eben Tatsachen.

    Dass es uns Spaß macht, ist natürlich ein immenser Pluspunkt. Du hast da wirklich einen sehr schönen und wahren Beitrag geschrieben. Danke dafür!
    Liebste Grüße
    Ivy

    1. Oh Ivy,

      vielen lieben Dank für dein Worte!
      Natürlich, andere drehen täglich Videos, haben eine hohe Followerzahl bei Instagram zu ubedienen oder schreiben unglaublich viel und intensiv – da verlagert sich alles. Das wären nur alles Punkte, bei denen ich nur Vermutungen aufstellen könnte.
      Aber alles trägt eben nicht nur eine Menge Leidenschaft und Spaß mit sich, sondern auch viel Arbeit.

      Da sagst du was! Natürlich lesen viele unglaublich gerne eBooks, bei mir verhält es sich da aber genauso wie bei dir. Ich liebe Printbücher und finde das Lesen damit viel angenehmer. Und so ist es auch in keinster Weise unverschämt oder gemein gemeint, wenn man es so macht, wie man es am liebsten hat. Wenn du keine Selfpublisher lesen/rezensieren möchtest, ist das deine ENtscheidung und mehr als nur in Ordnung. Und genauso ist es mit eBooks. Da stehe ich vollkommen hinter dir.

      Genau, natürlich hört es sich an manchen Stellen hart an, wenn man sagt, dass einem das Buch/ die Geschichte das nicht wert ist. Aber ja nicht, weil man die Arbeit, die Autor, Verlag & Co. dahinter gesteckt haben nicht würdigen würde, sondern weil es dem eigenen Empfinden nicht gerecht wird.

      Ich freue mich wirklich wahnsinnig doll über dein tolles und ausführliches Feedback!

      Liebste Grüße <3 Jill

  4. „Seid daher also nicht erzürnt, wenn ein Blogger mal sagt, dass ihm diese Arbeit ein eBook nicht wert wäre oder er einfach generell ein erschöpftes Zeitkontingent hat.“

    Sehe ich genauso!

    Ich rezensiere relativ viel wissenschaftliche Literatur – nicht auf meinem Blog, sondern beruflich – und da wollte mir kürzlich auch ein Verlag einen 600 Seiten langen, englischsprachigen Schinken als E-Book andrehen. Da habe ich dann dankend abgelehnt und ein paar Monate später hat man mir doch ein richtiges Buch per Post zugeschickt. Hat sich scheinbar auch kein Anderer drauf eingelassen 😉

    1. Lieber Michael,

      da hätte ich an deiner Stelle wohl nicht anders reagiert.
      Und wie man sieht, war es den Leuten deine Arbeit ja auf jeden Fall wert 😉

  5. Hi Jill!

    Also ich kann dich da gut verstehen und hab auch mal meine Zeit ausgerechnet. Es ist nicht wenig, was man an Arbeit in seinen Blog steckt. Fast jeden Tag in der Woche sitze ich dran!
    Ein guter Beitrag von dir und Worte, die ich so unterschreiben kann.

    Liebe Grüße, Ani

    1. Liebe Ani,

      eben – du sagst es. Dazu kommen ja auch noch viele andere Punkte. Alles mach ich furchtbar gern, aber es bedeutet eben auch Arbeit.
      Vielen lieben Dank!

      Liebste Grüße <3 Jill

  6. Meine liebe Jill <3
    was für ein wundervoller Artikel! Und du hast so recht! Dabei musst du dich auf keinen Fall entschuldigen. Du hast, finde ich, sehr deutlich geschrieben, wie viel Arbeit hinter deinem Blog steckt. So manch Außenstehendem ist das gar nicht bewusst und ich kann mir gut vorstellen, dass es hinsichtlich der Aufklärung weiterhelfen kann 🙂

    Alles Liebe,
    deine Sarah

    1. Meine Sarah <3

      Ich danke dir! Du kennst ja sogar beide Seiten und ich bewundere dich sehr für deine Arbeit.
      Wie du schon sagst, einigen ist es einfach nicht bewusst, was ja auch gar nicht schlimm ist.
      Allerdings hilft ein wenig Weitsicht wohl allen weiter.

      Liebste Grüße <3 Jill

  7. Danke, Jill, du sagst es.

    Wir machen das vor allem immer noch nicht hauptberuflich und verdienen damit nicht unser Brötchengeld.. wir machen das zu 99% in unserer Freizeit und dann bist du mir 10-13 Stunden noch nett bemessen. Videos schneiden etc sind ja dann noch nicht mal enthalten, wenn wir das Buch dort vorstellen.
    Gerade dafür muss man sich niemals entschuldigen. Ich glaube einfach, dass nicht alle wissen, wie viel Aufwand wirklich hinter all dem steckt und ich finde es super, dass du das alles so auf den Punkt gebracht hast.

    Danke dafür ❤

    XO Anna ❤

    1. Ich danke dir, Anna <3

      Du sagst es. Als ich mit der Rechnung fertig war, dachte ich auch, dass an den meisten Stellen noch mehr Zeit zusammenkommt, aber das variiert einfach.
      Aber im Großen und Ganzen ist es, hoffe ich, zumindest ein Umriss von dem, was hinter einem rezensierten Buch stecken kann.

      Liebste Grüße <3 Jill

  8. Jill,
    Ich liebe diesen Beitrag. Und würde ihn dir sofort unterschrieben. Er drückt genau das aus was ich denke, bisher aber nie in Worte fassen konnte. Danke das du sie für mich und alle anderen gefunden hast.

    Du machst das toll.

    Alles Liebe, nessi von Nessis Bücher ❤

    1. Oh Nessi,

      ich danke dir unendlich für diese Rückmeldung.
      Mir ist dieser Beitrag auch schon so lange im Kopf rumgegeistert und die richtigen Worte haben gefehlt, nun wollte ich einfahc mal ins kalte Wasser springen und auf das beste hoffen. Dass ich so eine starke Rückmeldung bekomme – damit hätte ich nie gerechnet.
      Zeigt mir aber, dass ich mit dieser kleinen Auflistung genau den richtigen Punkt getroffen habe.

      Das kann ich nur zurückgeben <3
      Liebste Grüße <3 Jill

  9. Amen! 😉 Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen & unterschreibe deine Worte sehr gerne – bin aber schließlich auch selbst Bloggerin und kann mich sehr gut hineindenken. Nicht-Bloggern fällt das schon schwerer, merke ich an meinen Freunden die jedes mal staunen, wenn ich berichte was Rezensionsexemplar übersetzt bedeutet.

    Toller Beitrag!

    1. Danke, Janna!
      Die Formulierung „…was Rezensionsexemplar übersetzt bedeutet.“ gefällt mir richtig gut, werde ich mir merken 😉
      Da hast du vollkommen recht, mir war das vorher sicherlich auch nicht so ganz bewusst.

      Liebste Grüße <3 Jill

    1. Natürlich bekommt auch nicht jeder Blogger Rezensionsexemplare, manche wollen das ja auch gar nicht. Aber unabhängig davon ist es ja derselbe Aufwand, den wir in ein Buch stecken, was manchen nur nicht so bewusst ist.

  10. Amen!
    Da hast du absolut wahre Worte gesprochen. Ein Rezensionsexemplar ist immer auch mit einer Menge Arbeit verbunden und nicht einfach nur ein geschenktes Buch. Je nach dem wie der eigene Blog gestaltet ist, kommt doch eine Menge kleiner Arbeitsschritte zusammen, die 10-13 Stunden, die du angibst sind sicher gut bemessen. Wenn ich so denke, wie oft ich an meinem Blog sitze… das läppert sich zusammen. Und das ist vielen einfach nicht bewusst.
    Liebe Grüsse 🙂

    1. Liebe Daniela,

      ich danke dir vielmals für deine Rückmeldung und deine lieben Worte.
      Eben, man verliert manchmal selbst schon fast aus den Augen, was man doch für Zeit in die einzlenen Bücher und das Bloggen investiert.

      Liebste Grüße <3 Jill

  11. Liebe Jill,

    auch ich danke dir für deine Offenheit.
    Ich blogge erst seit kurzem und das nach langer Überlegung, da mir die Arbeit dahinter bewusst ist.
    Bewusst allerdings durch meine beste Freundin, die seit Jahren bloggt und es mir dadurch veranschaulicht hat. Ansonsten wäre ich wohl recht blauäugig gewesen, denn Beiträge wie deine gibt es leider zu wenig.

    LG Tina

    1. Liebe Tina,

      vielen Dank für dein Feedback!
      Wenn man sich natürlich nicht allzu viele Gedanken darüber macht oder damit nichts zu tun hat, ist einem der Aufwand nicht bewusst – total verständlich! Aber er ist nun einmal da und gehört zum Bloggen, wie zu vielen anderen Hobbys ja auch, mit dazu.
      ICh wünsche dir ganz viel Freude mit deinem Blog!

      Liebste Grüße <3 Jill

  12. Hey Jill,

    ein toller Beitrag, vielen Dank für deine Worte. Mein Bücherblog schlummert zwar gerade etwas vor sich hin, dafür habe ich mit Kreativvideos angefangen und da ist der Aufwand zwar nicht derselbe, weil ich vor Beginn kein Buch lesen, sondern mir ein Projekt ausdenken muss. Zu Beginn war mir auch nicht wirklich bewusst, wie viel Arbeit in einem Youtube-Kanal steckt. Allerdings macht mir sowohl das Drehen als auch das Bearbeiten eine ganze Menge Spaß. Andere gehen zum Sport oder Singen, ich drehe und schneide eben Videos. Irgend ein Hobby muss man ja auch haben 🙂

    Ich finde es ja immer sehr schade, wenn es Menschen gibt, die einem das Hobby oder die Arbeit neiden, ohne genau zu wissen, was da alles so dahinter steckt. Aber so sind die Menschen leider. Ich versuche einfach, das zu übergehen und mir nichts draus zu machen. Bleib du auch so positiv und lass dir dein Hobby nicht madig machen 🙂

    Alles Liebe,

    Janine <3

    1. Liebe Jenny,

      vielen lieben Dank für deine tolel Rückmeldung!
      Du sprichst mri aus der Seele – egal was man macht, man steckt da eben auch eine Menge rein.
      Und niemand sollte die Leidenschaft und Arbeit eines anderen runterspielen, sondern sich vielleicht vorher ein paar Gedanken machen, selbst wenn man vielleicht das komplette Ausmaß nicht nachvollziehen kann.
      Das mit deinen Videos klingt einfach spitze – ich wünsche dir ganz viel Spaß damit!

      Liebste Grüße <3 Jill

  13. Huhu Jill!

    Ich finde deinen Beitrag nicht nur sehr gelungen, sondern auch sehr richtig und wichtig und keinesfalls überheblich. Man hört so oft, dass man ja sowieso alles geschenkt bekommt und das ist halt einfach nicht wahr. Ich investiere teilweise noch mehr Zeit in ein Buch, was einfach daran liegt das ich wirklich sehr langsam lese. Das ist natürlich mein Problem, aber gerade wenn man sich dann diesen „Stundenlohn“ ansieht, ist das eben wirklich nichts.
    Danke für deinen Post!

    Liebste Grüße,
    Mareike

    1. Liebe Mareike,

      vielen Dank für deinen Zuspruch, das beduetet mir sehr viel!
      Aber auch das sollte keinesfalls „dein Problem“ sein, wenn sich jemadn dafür entscheidet, 20 Stunden in ein Buch zu investieren, dann sollte das nicht nur akzeptiert, sondern vor allem auch gewürdigt werden. Schließlich macht das jeden einzlenen aus und zeigt Lesern, Verlagen und Autoren, was sie von dem Blog haben/erhalten.
      Ich finde es einfach wichtig, dass man auch seinen eigenen Wert erkenn kann und auch selbst sieht, dass es nicht nur viel Liebe und Spaß, sondern auch ein wenig Arbeit und Zeit ist.

      Liebste Grüße <3 Jill

    1. Vielen lieben Dank, Tanya!
      Das freut mich sehr für dich <3
      Bei mir überwiegen zum Glück auch die positiven Erfahrungen bei weitem, allerdings waren auch schon negative mit dabei, die einen an mancher Stelle auch ein wenig kränken können, weil man doch viel Herzblut investiert.
      Ich wünsche dir viele weitere tolle Erfahrungen!

      Liebste Grüße <3 Jill

  14. Hey Jill,

    du bringst es super auf den Punkt. Danke dafür. Ich kann dir da wirklich nur zustimmen.
    Und ganz ehrlich, bevor ich mit dem Bloggen angefangen hab, hätte ich auch nicht gedacht, wie viel Arbeit dahintersteckt. Ich mache diese Arbeit gern – da geht es mir wie dir -, aber manchmal fühlt man sich von außen auch ziemlich unter Druck gesetzt. Denn wie du so schön sagst, hat man auch als Blogger – wenn man nicht gerade davon lebt – noch einen Brotjob, Familie, Freunde etc., die im Leben auch gern ihre Aufmerksamkeit wollen.
    Ich glaube zwar, mein „Stundenlohn“ ist ein wenig höher als deiner, aber auch nur, weil bei mir Dinge wie Videos wegfallen, allerdings steht das dann immer noch nicht in Relation. Und ginge es mir nur um kostenlose, „geschenkte“ Bücher, würde sich das überhaupt nicht lohnen.
    Viele verstehen einfach nicht, dass ein Rezensionsexemplar ungleich einem Geschenk ist. Das ist immer ein Geben und Nehmen zwischen Blogger und Kooperationspartner. Und ich finde, da ist dein Beitrag eine super Erklärung.

    Liebe Grüße
    Raven ❤

    1. Liebe Raven,

      ich danke dir – du hast meine Gedanken genau auf den Punkt gebracht!
      Ich fühle mich zwar nicht unebdingt unter Druck gesetzt, aber manchmal ein wenig „unverstanden“.
      Wir investieren alle natürlich sehr gerne diese Zeit, aber natürlich wünscht man sich auch ab und zu, dass die Arbeit auch anerkannt wird.
      Und auch ein sehr wichtiger Punkt: „Und ginge es mir nur um kostenlose, „geschenkte“ Bücher, würde sich das überhaupt nicht lohnen.“ – auch, wenn es natürlich überall mal schwarze Schafe gibt, so wäre dieser Standpunkt einfach sinnlos, weil es eben auch Aufwand bedeutet.

      Liebste Grüße <3 Jill

  15. Hallo liebe Jill!

    Ich kann dir hier nur zustimmen und bin froh, dass es sich mal jemand höflich und einfach ehrlich vom Herz schreibt. Um ehrlich zu sein sind wir Blogger mit unseren Rezensionen und Social Media Kanälen nicht nur die billigste Werbung, sondern auch e9ine der effektivsten. Als Marketing Tante weiß ich das und trau mich das auch sagen. 😉 Ich mach meinen „Bloggerjob“ ja auch unheimlich gerne und könnte mich echt nicht beschweren. 🙂

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    1. Liebe Nina, ich danke dir!
      Und gerade dein Standpunkt als „Medien Tante“ (hihi) finde ich auch wieder sehr interessant, da es von manchen doch auch runtergespielt wird. Und da muss ich ganz einfach sagen, viele Bücher, die ich mir kaufe, kaufe ich, weil sie mir tolle Bloger schmackhaft gemacht haben!
      Wirklich beschweren würde ich mich auch nicht, dafür liebe ich das Bloggen zu sehr 😉

      Liebste Grüße <3 Jill

  16. Liebe Jill,
    was ein Hammer Beitrag!
    Ich finde ihn super gelungen und eifrig interessant und ich muss dazu sagen, dass ich dir auch einfach nur zustimmen kann! Diesen Satz höre auch auch oft und dann werde ich oft wütend und versuche das zu rechtfertigen.

    Allerdings bin ich auch etwas schockiert, da mir noch nie aufgefallen ist, wie lange ich für ein Buch inkl. allem Pipapo brauche Wenn man dann bedenkt, dass es „nur“ 10 bis 20 € kostet ist das schon heftig, auch wenn ich natürlich froh bin das Buch zur Verfügung gestellt zu bekommen.

    Ein schwieriges Thema, aber ich finde du hast es toll vermittelt!

    Deine Neni

    1. Liebe Neni,

      vielen lieben Dank für diese tolle Rückmeldung!
      Ich kann dich da absolut verstehen, mir geht es dann genauso und genau das ist ja eigentlich schade. Würde man sich vielleicht vorher ein paar Gedanken machen, könnte man eventuell nicht das ganze Ausmaß sehen, aber dennoch ganz klar eine Menge Arbeit erkennen.
      Die Zeitrechnung fand ich auch sehr interessant, wobei die natürlich varriert und ich manchmal noch eine Wele mehr benötige. Aber wenn man das mal auf die ganzen Bücher, ob Rezensionsexemplar oder gekauftes aufrechnet, plus andere Beiträge, Blogpflege und natürlich den Besuchen auf anderen Blogs, dann kommt schon einiges zusammen!

      Liebste Grüße <3 Jill

  17. Hallo Jill,
    ich bin durch Zufall auf deinen Beitrag gestoßen und kann das nur genauso unterschreiben. Sätze wie „Du bekommt das Buch doch geschenkt“ bringen mich manchmal echt auf die Palme. Oftmals sehen die Leute gar nicht, was hinter so einem Blog steckt und das ein Rezensionsexemplar immer mit der Gegensleistung „Rezension“ verbunden ist. Klar bereit uns das Bloggern Freude, sonst würde wir es nicht machen. Aber so ein Blog ist verdammt viel Arbeit und kommt teilweise einem Zweitjob gleich.

    Ich mache zwar für den Blog keine eigenen Fotos (für Instagram schon), da ich in sowas total unbegabt bin und mache auch keine Videos, aber 10 Stunden pro Buch kann ich auch schon grob einplanen mit allem drum und dran. Natürlich – wie schon sagst – vom Buch abhängig auch mal etwas oder mehr.

    Danke für diese tolle Übersicht!
    Alles Liebe, Ela

    1. Hallo liebe Ela,

      ich danke dir – du hast genau das getroffen, was ich damit ausdrücken wollte!
      Natürlich kann ich an der einen oder anderen Stelle nachvollziehen, dass Außenstehenden das Verständnis fehlt. Aber würde man sich vor solchen Aussagen mal ein paar Gedanken machen, dann wäre einem schon klar, dass es eben keine Geschenke sind und man dafür eine Menge Leidenschaft und eben auch Arbeit aufbringt.

      Das war ja auch wirklich nur meine persönliche Rechnung, die ist ja bei jedem individuell! Das verlagert sich bei den meisten wahrscheinlich nur und dafür wird in anderen Punkten mehr rein investiert 😉

      Liebste Grüße <3 Jill

  18. Hey 🙂

    Dein Beitrag ist wirklich gelungen und ich finde, du triffst den Nagel damit auf den Kopf. Nur muss ich sagen, dass ich mir tatsächlich noch nie soviele Gedanken darüber gemacht habe, wie lange ich tatsächlich für ein Buch brauche, vom ankommen bis hin zur fertigen Rezension bzw. Promo für den Beitrag. Schon irgendwie heftig zu sehen, wieviel Zeit da wirklich draufgeht, auch wenn – ich spreche jetzt nur von mir, weil ich es von dir nicht weiß – sich das oft auf mehrere Tage und mehrere Stunden verteilt.

    Danke für die ehrlichen Worte!

    Liebe Grüße

    Andrea

    1. Hey Andrea!

      Vielen lieben Dank! Ich hatte mich damit vorher auch nicht groß beschäftigt, sondern hatte meist nur im Kopf, dass man ja doch „einiges“ dafür macht. Na klar, bei mir ist das ja auch nicht am Stück, sondern sammelt sich über einen gewissen Zeitraum, wodurch ich es manchmal sogar noch zaitaufwendiger finde, weil man ja immer wieder Anlauf nehmen muss.
      Dennoch macht man es ja sehr gerne 😉

      Liebste Grüße <3 Jill

  19. Hey Jill,

    also für mich hast du alles auch extrem gut auf den Punkt gebracht. Ein paar meiner Kollegen meinten auch mal, dass ich ja voll das coole Leben habe, weil ich Bücher geschenkt bekomme. Aber die Arbeit, die hinter jeder Rezension steckt, die sieht keiner. Für andere ist es ein Text, der in ein paar Minuten gelesen ist, aber die Stunden, die man grübelnd vor seinem Rechnet sitzt, erkennt man nicht.

    Manchmal ist es echt schwer, alles unter einen Hut zu bekommen und noch neben der Arbeit den Blog zu betreiben. Deshalb mache ich gerade mal Fotos für Insta, weil ich einfach net so das Händchen dafür habe. Trotzdem geht pro Woche ne Menge Zeit für das Hobby Bloggen drauf.

    Deshalb Daumen hoch für diesen ehrlichen und treffenden Beitrag!
    Ich denke, dass auch nur Blogger untereinander die Arbeit des anderen richtig wertschätzen können, weil sie selbst wissen, wie viel Zeit und Schweiß da drin steckt.

    LG Kathi

    1. Huhu liebe Kathi,

      ich danke die für deine Rückmeldung!
      Ja, so geht es wohl einigen, was natürlich schade ist. Ich denke mir immer, dass viele es natürlich auch einfach nicht wissen können, aber wenn man sich ein paar Gedanken dazu macht, so ist es denke ich schon einleuchtend, dass da auch Arbeit hinter steckt.

      Das kenne ich nur zu gut! Ach, man muss ja auch nicht alles bedienen. Ich selbst pflege meine Social Media Accounts auch nicht sehr und nutze sie eher zum teilen/bewerben meiner Blogbeiträge, da legt sicherlich jeder seinen Fokus anders 😉

      Ich danke dir für deine tollen Worte!

      Liebste Grüße <3 Jill

  20. Liebe Jill,
    darüber haben wir uns ja neulich unterhalten und es ist einfach so, dass das ein sehr geringer „Lohn“ für die Arbeit ist, die wir aber alle voller Leidenschaft und Freude machen. <3
    Dennoch finde ich es super cool, dass du das mal so aufgelistet hast, denn es steckt immer mehr dahinter als ein "würdest du mein Buch mal eben lesen?".
    Und ich persönlich bin der Meinung, dass man jede einzelne investierte Minute in den tollen Beiträgen sieht.

    Superliebe! <3

    1. Liebe Nicci,

      danke für deine tolle Rückmeldung!
      Eben, das wird leider oft verkannt, aber wahrscheinlich haben viele da einfach nicht die Chamce für einen Einblick.
      Allerdings finde ich es immer schade, wenn man sich nicht so viele Gedanken macht und jemanden dadurch vielleicht kränken/angreifen könnte.

      Superliebe <3

  21. Hi Jill,
    ich mag deinen Beitrag sehr, die 52 Kommentare habe ich jetzt aber nicht alle gelesen – da bin ich ehrlich 🙂
    Aber alleine die Tatsache, dass es so viele Reaktionen sind, zeigt, wie brisant und bewegend dieses Thema doch für viele ist.
    Ich finde sogar, dass du mit den Fotos und dem Lesen sogar noch schnell bist! Ja, es steckt eine Menge Arbeit in unseren Blogbeiträgen, Videos und all den anderen Dingen. Es ist so ähnlich, wie beim Handarbeiten. Wenn du gerne strickst, kommt schon mal jemand um die Ecke und meint, er könne dir ja die paar Knäule Wolle zahlen und dann könntest du ihm/ihr „mal eben“ einen Pulli stricken – schließlich machst du das ja so gerne. Dass es aber viele, sehr viele Stunden dauert, bis so ein Pulli fertig ist, wird dabei nicht bedacht. Man soll einfach froh sein, dass man etwas stricken darf und SOGAR noch die Wolle dazu bekommt. Ganz ähnlich, nicht wahr? 😉

    Liebe Grüße und mach weiter so, wie du es tust – denn du bist wundervoll authentisch!
    Sandra :-*

    1. Liebe Sandra,

      vielen lieben Dank für deine Worte!
      Haha, das ist auch überhaupt nicht nötig, ich freue mich sehr über deine Eindrücke.
      Der Aufwand variiert natürlich immer, manchmal ist es eben ein wenig flotter, gerade, wenn ich mal mehr Fotos mache oder zum Beispiel auch „leichtere“ Lektüre lese und dann nimmt es mal wieder mehr Zeit in Anspruch.
      Deinen Vergleich finde ich absolut super – für einige ein wohl wesentlich nachvollziehbareres Beispiel.

      1000 Dank – das kann ich nur zurückgeben!
      Liebste Grüße <3 Jill

  22. Hallo Jill =)

    Mit diesem tollen Artikel sprichst du wie man sehen kann nicht nur mich sondern auch viele andere Blogger an. Auch ich muss immer wieder fest stellen, dass Autoren es einfach nicht einschätzen können, was das für eine „Arbeit“ ist. Aber ich weis auch, dass sie es nicht böse meinen, sondern einfach wirklich nicht daran denken. Überheblich kommst du absolut nicht rüber, du sprichst halt einfach das aus, was viele sich immer denken. Danke dafür 🙂 Ehrlich gesagt, ist mir aber auch erst durch deine Liste so richtig bewusst geworden, wie viele Stunden wir wirklich investieren ‚*lach*

    Ps: Ich finde deinen Blog toll und man sieht mit jedem Beitrag wie viel Liebe dahinter steckt. Mach blos weiter so 🙂

    Liebe Grüße
    Denise

    1. Liebe Denise,

      ich freue mich wirklich sehr über deine Worte!
      Da kann ich dir nur zustimmen, den meisten ist es wirklich schlichtweg nicht bewusst.
      Haha, vorher hatte ich das so genau auch gar nicht im Kopf, das wurde mir auch bei diesem Beitrag erst so bewusst.
      Vielen lieben Dank! Das kann ich nur zurückgeben, war gerade schon fleißig am Stöbern und werde noch mehr bei dir aufholen!

      LIebste Grüße <3 Jill

  23. Hallo ein wirklich toller und ehrlicher Beitrag! man unterschätzt doch immer wieder was man für Zeit in seinen Blog investiert und mit wie viel Herzblut Blogger bei der Sache sind. Bloggen ist eben nicht nur lesen und dann kurz was dazu schreiben^^ ich merk das immer wieder bei meinen Blog, den ich zugegeben etwas larifari führe, wie wichtig es ist sich Zeit zu nehmen und ein gut funktionierendes Zeitmanagement zu haben
    Mach weiter so und verlier nie den Spaß an der Sache❤
    Liebe Grüße Nele

    1. Liebe nele,

      danke für deine liebe Rückmeldung!
      Da kann ich dir nur zustimmen, aber ein Blog ist nun einmal auch nicht der Mittelpunkt des lebens, so sehr er einem auch Spaß macht. Da ist es mehr als nur gerechtfertigt, auch mal Abstriche zu machen.
      Das kann cih nur zurück geben!

      Liebste Grüße <3 Jill

  24. Hey 🙂
    Ich muss gestehen das der Beitrag genau mein Empfinden entspricht. Ich finde zwar ich bin noch ziemlich einfach gestrickt was meine Beiträge angeht und mein Teilen auf Social Media da ich alles mit Instagram verbunden habe oder mit meinem Blog, dennoch ist es Zeit die wir investieren. Ich bin freue mich genauso über jedes Rezensionsexemplar doch finde ich schade das selbst unter Buchbloggern so was wie „wenn du mir folgst folge ich dir“ herrscht. Sehe nur ich das so? ich weiß es nicht doch habe ich oft das Gefühl das es so ist.
    Also danke ich dir für deine ehrlichen Worte und hoffe das man uns Blogger irgendwann auch mal wirklich versteht.
    Liebe Grüße Buecherverrueckte

    1. Hallo Bücherverrückte.

      Zitat:
      „wenn du mir folgst folge ich dir“ herrscht. Sehe nur ich das so? ich weiß es nicht doch habe ich oft das Gefühl das es so ist.

      Das finde ich sogar noch ok, wobei man sich den Blog natürlich schon anschauen sollte. Wenn einem die Inhalte und die Art bzw. das Design überhaupt nicht ansprechen, ist das auch keine Basis um jemanden zu folgen. Wobei ich jetzt auch nicht darum betteln würde mit Posts wie: „Ich bin dir gerade gefolgt, magst du nicht auch mir folgen?“

      Als als ich mich bei Lovelybooks gerade frisch angemeldet hatte, war allerdings schon etwas irritiert. Da schieben viele sich offenbar oftmals gegenseitig Herzchen zu ohne überhaupt auf die Rezensionen zu schauen nur um die Beliebtheit der eigenen Rezensionen zu pushen und den Rankings hoch zu rutschen. Wie will ich denn eine Rezension bewerten, wenn ich das Buch überhaupt nicht kenne? Ich kann natürlich den Schreibstil, das Design und dem Umfang bewerten aber inhaltlich…

      Das Verhalten fand ich ehrlich gesagt recht ernüchternd als Neueinsteiger. Klar muss man überall im Leben bis zu einem gewissen grad Eigenwerbung betreiben aber das artet ja schon in Arbeit und anbiedern aus. 😉

      Gruß

      Torsten

      1. Lieber Torsten
        Ich verstehe voll was du meinst aber manche gehen ja schon mit der Einstellung auf ein Blog und hinterlassen ein Kommentar wo man sich nur so denkt : man merkt überhaupt nicht das du nur kommentierst um das ich das zurück mache bzw dir dann auch folge und das ist sowas was mich massiv stört.

        Komischerweise ist mir das auf Lovelybooks noch nie aufgefallen, aber da bin ich auch relativ selten Aktiv, aber das ist auch so was was gar nicht geht den bzw sehr komisch rüber kommt.

        Klar ist Eigenwerbung wichtig aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Wie du schon sagtest das artet in Arbeit und anbiedern aus.

        Gruß
        Buecherverrueckte

        1. Hey Bücherverrückte,

          da bin ich ganz bei dir. 😉

          Ich wollte Lovelybooks damit auch nicht in Verruf bringen, aber kaum nachdem ich mich angemeldet hatte, hatte ich auch schon die ersten likes und zwar durch die Bank für alle Rezis. Das ist vielleicht auch ein wenig dem System mit den Ohren geschuldet.

          Gruß und schönen Abend

          Torsten

          1. Lieber Torsten 🙂

            Das hast du nicht keine sorge 🙂 Dazu kann ich leider nichts sagen da ich ja wie gesagt da nicht so aktiv bin aber meine Rezensionen bekommen keine Herzen. Da kann ich also nicht sagen ob System oder nicht 🙂

            Gruß und dir auch einen schönen Abend 🙂

    2. Huhu <3

      Ach, ich finde es macht keinen Unterschied, ob man frisch dabei ist oder ein alter Hase, viel zeit oder eher wenig in den blog investiert. Arbeit ist Arbeit. Und ja, da kann ich dir leider nur zustimmen. Ich bin da leider gar kein großer Fan von. ich folge den Leuten, die mir Inhalt bieten, der mich unterhält und fertig. Das ist dann überhaupt nicht böse gemeint, falls das nciht der Fall sein sollte und nur weil ich jemandem folge, muss er es ja nicht bei mir machen.
      Gerade, wenn manche Menschen so "dreist" sind und es dann auch noch so offensichtlich ansprechen, muss ich manchmal schon an mich halten. ich persönlich brauche auch keine Follower, die mir nur folgen, unabhängig von dem was ich poste, solange ich ihnen nur folge.

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß weiterhin <3

      Liebste Grüße <3 Jill

      1. Du sprichst mir aus der Seele und aus dem Herzen ♥ Was sich manche Menschen den so denken Ich kann da drüber teilweise nur lachen wenn mich Mails erreichen „hey ich folge dir folgst du mir auch?“ man den mit Nein antwortet und den Kommt „gut ich entfolge dir jetzt den “ und man denkt sich ja mach doch XD

        Vielen Dank den wünsche ich dir auch 🙂
        Liebe Grüße Buecherverrueckt (vivi)

  25. Hallo Jill,

    ich bin ja noch ein sehr junger Buchblogger (zumindest was das alter des Blogs angeht – allerdings hatte ich schon einen anderen Blog in sofern wusste ich in etwa was auf mich zukommt) aber trotzdem merkt man recht schnell welcher Arbeitsaufwand dahinter steht.

    Finanziell macht das natürlich keinen Sinn bei dem Verhältnis investierte Zeit vs. Kosten für ein Buch. Zumal ja eh nur die fleißigen vielgelesenen Blogger überhaupt für die Verlage interessant sind. Allerdings hat es ja auch Vorteil, wenn man sich die Bücher einfach selber kauft. Man ist total frei was man liest und wann man es liest und fühlt sich auch garantiert nicht verpflichtet.

    Im Prinzip fängt es ja noch weiter vorne an als mit der Zeit für die Erstellung eines Blogeintrages. Die Technik eines Buchblogs fällt ja auch nicht vom Himmel. Das fängt ja schon mit der grundsätzlichen Frage an wo man die Seite betreibt (Eigener Server, Google, eigener Webspace). Wie will man die Seite betreiben (Manuell, Content Mangagement System, Datenbank und automatisch generierte Seite – das muss man i.d.R. selber programmieren),

    Da ich einfach neugierig auf einen Buchblog war, habe ich mir überlegt welche Variante für mich in Frage kommt. Die manuelle Variante ist zwar maximal flexibel ist aber eben auch maximaler Aufwand, somit war mir direkt klar, dass diese Variante ausscheidet.

    Die Variante mit der automatischen Generierung mit Datenbank ist die Variante, die später am wenigsten Arbeit macht aber man steckt erst mal x Wochen rein bis man die technische Basis hat (und mal eben ein Addin erweitern wie bei einem CMS kann man auch vergessen). Mir ist zwar klar, dass ich das als Informatiker eigentlich genau so machen sollte aber bei der Variante hatte ich Angst, dass ich die Lust verliere, bevor ich überhaupt Inhalte veröffentlichen kann.

    Somit habe ich mich dann für die CMS Variante entschieden. Tja, und dann muss man sich auch überlegen welches. Da ich schon mit WordPress gearbeitet habe (ok, ist vom Ursprung eigentlich kein CMS sondern ein Blog), bin ich dann dort gelandet.

    Nach dem ganzen Technikkram hat man zwar die Basis aber auch nur ein leeres Gerüst. Ehrlich gesagt war ich recht erstaunt wie schnell ich die Technik fertig hatte. Da hatte ich mit mehr Aufwand gerechnet. Allerdings habe ich eh einen eigenen Server und mich in der Vergangenheit schon mit ähnlichen Themen beschäftigt.

    Dann kommen natürlich Designentscheidungen auf einen zu und wenn man dann mit dem Design zufrieden ist benötigt man noch diverse Zusatzfunktionen damit der Blog auch nur halbwegs komfortabel für Besucher ist.

    Nun fehlt noch immer das wichtigste und das sind die Inhalte. In dem Kontext muss man sich zuerst mit drumherum wir Rechtslage und Impressum beschäftigen, bevor man ein Review schreibt. Ganz nebenbei begibt man sich noch in rechtliche Grauzonen (Cover verwenden benötigt eigentlich die Erlaubnis des Verlages und die Cover von Amazon sind offiziell tabu ohne Verlinkung mit Partnerprogramm, Bilder und Fonts mögen zwar im Web als frei tituliert sein, aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie es sind und Zitate müssen auch diversen Anforderungen genügen).

    Weiterhin kommt noch der Zeitaufwand auf einen zu, den du schon ausführlich beschrieben hast. Den hatte ich wirklich unterschätzt.

    Aber der Riesenvorteil ist ja, dass man das alles freiwillig macht und weil man es möchte. Ich habe mal ein interessantes Beispiel von Katastrophenhelfern gehört. Da ging es darum, auf Basis welcher Motivation jemand in einem anderen Land bei einer Katastrophe hilft. Man hat einerseits Geld dafür geboten (dafür konnte sich kaum einer motivieren) und anderer seits keinerlei Gegenleistung (dafür haben sich dann deutlich mehr Menschen gefunden). Die Freiwilligkeit macht in dem Kontext also offenbar einen wesentlichen Unterschied. Ist ja auch nachvollziehbar. Sobald man eine Gegenleistung bekommt wägt man ab, ob der eigene Einsatz das Wert ist (Verdienstausfall, Risiko für einen selbst, Konsequenzen vs. Nutzen).

    Will sagen: Spaß an der Sache kann die einzige Motivation für einen Blog sein. Das es auch Leute gibt, die davon leben können ist wohl die absolute Ausnahme und Bochblogs sind das dann vermutlich eher nicht, 😉

    Gruß

    Torsten

    1. Hallo Torsten,

      und vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung!
      Allerdings glaube ich gar nciht, dass verlage sich ausschließlich für Vielleser interessieren, sondern einfach für jene, die einen gewissen Content und/oder natürlich auch Reichweite bieten können.

      Dass noch viele weitere Faktoren beim Bloggen eine große Rolle spielen steht ganz außer Frage. ich wollte erst einmal einfach nur auf das Beispiel eines gelesenen Buches eingehen, finde die ganzen Anregungen und den Austausch hier aber wirklich toll, weshalb ich wohl bald noch einen Beitrag zum thema verfassen werde.

      Den Punkt mit den katastrophenhelfern finde ich übrigens sehr interessant!
      Im Großen und Ganzen geht es ja auch nicht darum, vom bloggen leben zu können, sondern viel mehr Spaß zu haben. Lediglich sollte man hierbei nicht vergessen, dass man auch eine Menge Arbeit in dieses Hobby stecken kann.

      Liebste Grüße <3 Jill

  26. Ja, das ist eine Menge Arbeit. Ich tue zwar auch viel, aber nicht annährend wie du, denn ich habe nebenbei noch Bücher, an denen ich selbst schreibe und da denken auch viele, ach schreiben ist ja keine Arbeit, aber wie viele Monate Planung und Plotten dahinter stecken und dann jeden Tag schreiben, dann die mehrmalige Bearbeitung von Wochen und der Buchsatz und und und, dass ist so eine stressige Arbeit, das können sich viele gar nicht vorstellen.

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